Donnerstag, 31. Juli 2014

5. Tag. Aufenthalt im Tessin

Von unserer Unterkunft knapp unterhalb der Furka Passhöhe fahren wir los.

Das Hotel Belvedere hat uns sehr gut gefallen. 
Vieles ist noch im Orginalzustand. 

Wir fühlen uns 100 Jahre zurück versetzt. 



Das Wetter scheint heute für einmal zu passen. 



Wir durchqueren Andermatt und fahren hoch zum Oberalp. 
Von da weiter nach Disentis und zum Lukmanier. 
Das Wetter herrlich, die Aussichten fantastisch. 
Warum nicht gleich so lieber Petrus?



Je weiter runter wir kommen, umso heisser wird es. 
In Biasca knapp 34 Grad. Wir beginnen zu schwitzen. Mal was neues. 

Richtung Locarno quälen wir uns mit dem hier üblichen Verkehr ab. 
Dennoch, das Wetter passt, wir sind gut gelaunt. 
Wir erreichen das Maggiatal. Freunde von uns haben hier ein Rustico und haben uns eingeladen sie zu besuchen. 
Die Einladung nehmen wir sehr gerne an. 
Danke Andre und Cornelia. 


Nun ist erstmal ein Tag Pause angesagt. 
Weiter gehts dann am 2. August. 

Tag 4. Auch im Wallis regnets

Wir starten in La Tzoumaz und fahren die Naturstrasse hoch zum Col de Croix de Coeur.

Corinne wundert sich über die Aufmerksamkeit welche solchen Strassen geschenkt wird. 
Es sei doch eigentlich ganz easy zum fahren. 
Hat man(n) da noch Worte?




Zwischendurch lichtet sich der Nebel und gibt den Blick frei nach Verbier. 


Nun folgen der Reihe nach der Col des  Planches, zurück ins Rhonetal. 


Gleich wieder zurück über den Col du Lein und hoch zum Gr. St. Bernhard. 


Zum Wetter schreib ich nichts, ich glaube die Bilder sprechen für sich. 

Auf dem Rückweg haben wir die Wahl. Entweder durchs Tal nach Martigny oder wieder über den Croix de Coeur. 
Keine Frage wofür wir uns entscheiden. 

Von Riddes aus machen wir uns auf den Weg zum Sanetsch. 
Erst breit und gut ausgebaut, dann schmal bis sehr schmal windet sich die Strasse den Berg hoch. 





Die Tunnel durchfahrt ist, wie Rölfi beschrieben hat. Feucht und rutschig. 



Wir stehen auf der Passhöhe. Es ist neblig, kalt und nass. 



Die Talfahrt ist atemberaubend. Die Ausblicke in die Abgründe machen mir zu schaffen. Den alten Routinier hinter mir lässt sowas kalt. 

Über Bürchen fahrend erreichen wir die Moosalp. 
Neblig, kalt, nass. 
Ich habe ein Buch gelesen über eine Seitenwagen Rennfahrerinn, welche beschrieben hat, wie ihr an den Rennen regelmässig schlecht wurde. Danke Priska, mir gehts nun dank meiner Höhenangst so. Die Talfahrt von der Moosalp nach Stalden ist der Hammer. 

Corinne redet mir gut zu. 
Geschafft!!!

Es geht hoch zum Simplon. 
Über diesen gibts nicht viel zu schreiben. 
Hermann den kannst Du knicken. 
Viele LKW, Baustellen. 

Wir machen uns auf den Weg zur Furka. 
Durchs ganze Goms kein Auto, kein Traktor, kein Reisebus der uns den Weg versperrt. 
Schnell erreichen wir Gletsch und kurz darauf das Hotel Belvedere. 

Vieles in dem Hotel ist noch wie zu 1900.
Wir lassen das Ambiente auf uns wirken. 
Um zehn sind wir unter der warmen Decke. Die Zimmer haben keine Heizung. 





Dienstag, 29. Juli 2014

Und weiter geht die Tour. Tag 3

Gestern hatten wir aufgrund der wiedrigen Umstände keine Lust mehr und haben 3 Pässe ausgelassen.
Die holen wir heute nach. 
Den ersten, den Col de la Givrine, dürfen wir nicht ganz befahren. 
Unsere Fahrt durch den Regen wird an der Grenze gestoppt. 
Corinne darf mit dem Lernfahrausweis nicht ausser Landes. 
Wir drehen um und fahren Richtung Marchairuz Pass. 

An dieser Stelle mal ein herzliches dankeschön an Hermann Ryter. (www.motofun.ch)
Die Strecken sind der Hammer. Wir fahren durch Gegenden die wir ohne Dich nie entdeckt hätten. 
Aber könntest Du bitte mal den Wasserhan zudrehen?
Danke. 


Im Valle de Joux seichts in Strömen. 
Corinne einmal mehr als Leuchtboje gut zu sehen. 
Nasse Strassen liebt sie gar nicht. 
Obwohl... ich behaupte jetzt mal auf trockenen Strassen muss sie erst mal lernen zu fahren. 
Bisher kennt sie Asphalt ja nur angefeuchtet. 

Über den Col du Mollendruz fahren wir Richtung Autobahn. 
Da wir heute nicht rechtzeitig aus den Federn gekommen sind, haben wir etwas Zeit gut zu machen. 
Corinne muss wohl einen Tempomat an ihrem Luuszapfe verbaut haben. 
Schneller wie 100 Km/h fährt sie nicht. 
Aber was machts, ich find Autobahnen auch nicht toll. 
Aber eben, es seicht eh. Da ist auch die schönste Strasse entlang des Genfersees nur noch halb so reizvoll. 
Unser Ziel ist als nächstes der Pas de Morgins. 

Aber vorher testen wir mal die örtliche Gastronomie. 



Auch auf dem Morgins endet unsere Fahrt am Zoll. 


Das selbe in Grün am Col de la Forclaz
Aber was ist jetzt los?
Kein Regen?



Wow... mit solchen Aussichten wurden wir bisher spährlich belohnt.
Könnten wir, wir würden hier glatt Zelten. 

Wieder im Tal unten, gehts auch gleich wieder hoch. Champex Lac steht auf dem Navi. 

Erst die engen Kehren hoch. 
Dann kommts ganz Dicke... die Strasse teilweise gesperrt, die Umleitung quer durch die Pampas. 
Irgendwie habe ich atmosphärische Störungen auf dem Helmfunk. 
Ich höre dauernd sch.....e aus der Richtung der Fahrschülerin, die eigentlich schon beinahe keine mehr ist.
Mit der Auffahrt nach Champex hat sie bereits über 2500 Kilometer absolviert. 
Stolze Leistung wenn man bedenkt das davon vielleicht ein Drittel in der Ebene waren. ;-)
Das Quäcken wird lauter.. die Abstände zwischen den einzelnen stch.... e, kürzer. 
Wir fahren Offroad. Keine Strasse mehr. Nur noch eine lehmige Karrenspur. 
Das wird hier Umleitung genannt. 
Davon sollte es mehr geben. 

Wir erreichen Champex Lac. Erinnerungen werden wach. Hier am See haben wir auch schon übernachtet.
Da war Corinne noch bei mir hinten drauf. 
Ein riesen Kompliment. Was Du heute gezeigt hast ist grosses Tennis mein Schatz. 

Wir halten nicht gross in Champex, wollen weiter nach La Tzoumaz, einem Touristen Ort auf 1500 MüM
Öh... kann das sein, regnets grad nicht? Ist das die Sonne?

Meeeeega


La Tzoumaz liegt auf dem Weg zum Col de la Croix de Coeur. 
Aber davon morgen mehr. 

Erstmal gibts Bier, Fleisch und Fritten. 





Montag, 28. Juli 2014

Zweiter Tag der Tour de Suisse

Wir sitzen in unserem Bed and Breakfest am Genfersee oberhalb Nyon und lassen bei einem Bier den Tag ausklingen.
Gestartet sind wir am Morgen in Ipsach. 

Wir fahren zum Millieu du Bienne. 




Noch ist das Wetter ganz passabel. 
Der nächste Pass auf unserer Liste ist der les Ecorcheresses Pass



Es folgen der Les Rangiers und der Col de la Croix. 
Es beginnt zu regnen. 


Egal. Corinne verwandelt sich wieder in eine orangefarbige Signal Laterne. Ich wechsle die Handschuhe. 


Für eine kurzen Moment zeigt sich noch einmal die Sonne. Zum letzten Mal für Heute. 


Es geht weiter, hoch zum Chez le Baron


Der nächste auf der Route ist der Mont Crosin. 


Immerhin... Die Zigaretten sind noch trocken. 

Der Mont Soleil wird seinem Namen nicht gerecht. 



Auf dem Weg zum Col des Pontins werden wir beinahe im fahren ertränkt. 
Irgendwer hat heute erzählt Motorrad fahren sei Wellness. 
Über den Chasseral fahren wir zu unseren Freund Holger, hoffen dass dieser zu Hause und die Kaffee Maschine in Betrieb ist. 
Beides ist der Fall. 
Lange können wir nicht bleiben. Es ist noch ettliches zu leisten bis wir in Nyon sind. 

Es folgen Vue des Alpes, La Tourne, La Tourmande, Monts des Verirreres, Col des Etroits sowie der Col de L'Aiguillon. 

Hier streichen wir die Seegel und "schwimmen" auf dem schnellst möglichen weg zu unserer Pension. 
Unsere "Schlummermutter" Marion begrüsst uns sehr herzlich. 
Das Bed and Breakfest ist wunderschön gelegen. 
Den Pool welcher uns angeboten wird schlagen wir aus. 
Wasser haben wir für heute genug abbekommen. 
Das Bier jedoch nehmen wir sehr gerne

Sonntag, 27. Juli 2014

Erster Tag unserer Tour de Suisse

Pünktlich um neun, wie angedacht, starten wir zu unserer Tour durch die Schweiz.
Ich hatte gestern noch einen DJ Job, deswegen ist heute neun Uhr erst um zehn. 
So komme ich auf immerhin vier Stunden Schlaf. 
Corinne weckt mich und serviert mir einen Kafi ans Bett 
Sie ist bereits voll im Schuss.
Stiefel, Motorradhose alles parat, während ich noch nach Motivation suche. 

Wir stehen auf dem Hauenstein, oberer.. unterer.. was auch immer. Wir machen unsere Fotos für den Hermann und weiter gehts. 

Passwang, Schelten, Weissenstein, Grenchenberg usw. 



Die Fahrschülerin wirkt irgendwie verwandelt. 
Es geht zügig voran. 
Vielleicht hängt  es mit ihren Besuchen bei "Chinagsund" in Reinach zusammen. 
Seit längerem klagt Corinne über Schmerzen im Rücken. 
Die traditionelle fernöstliche Heilkunde scheint zu helfen. 
Akupunktur ist das Zaubermittel. 

Corinne hat bereits über 1600 Kilometer unter dem Hintern. 
Eigentlich wollte ich erst "auf dem Buckel" schreiben. 
Ersteres triffts aber besser. 

Apropo Schelten.. 
Ich fahre zügig über die Passhöhe, Corinne biegt ab Richtung Restaurant. 
Will sie mir damit etwas mitteilen?

Irgendwo unterwegs zickt mein Navi. 
Schwierig schwierig... irgendwann landet das Teil im Müll. 

Dafür spielt für einmal das Wetter mit. 
Statt Regen, wie befürchtet und eigentlich auch prophezeit, gibt es sogar etwas Sonnenschein. 

Mittlerweile sitzen wir in Ipsach im Restaurant Sonne bei einem feinen "Züricher Geschnetzelten".
Unser Hotel, das Schlössli in Ipsach, hat wegen zu geschlossen. 


Apropo Hotel. Der Tipp mit der Hotelcard von Hermann ist Geld wert. 
Dank den Halbpreis Angeboten der Hotelcard, liegt heute noch ein Dessert drin. 


Wir gehen ziemlich auf dem Zahnfleisch. 
Nicht das wir heute neue Distanz Rekorde aufgestellt hätten, aber müde sind wir trotzdem. 




Dienstag, 22. Juli 2014

Die zweite Fahrstunde

Dienstag, 22. Juli 2014
(mein erster Beitrag)

Heute ist wieder Fahrschule angesagt. 
Ich habe mit Jean-Pierre bei Moto Mader abgemacht. 
Es regnet,  ....wieder einmal. 



Ich bin etwas zu früh. 
Da ich nervös bin, gehe ich zur Ablenkung in den Moto Mader und schaue ob ich vielleicht noch was brauchen könnte.












Um 10 Uhr kommt Jean-Pierre mit einem anderen Fahrschüleler angefahren. 
Nun wird’s ernst für mich. 
Jean-Pierre fragt, ob ich etwas gefahren bin in letzter Zeit. Ja etwas, sage ich, über ein paar Pässe. :-)
Was ich den machen möchte, bzw. fahren, fragt mich Jean-Pierre....  hmm denke ich, ich brauche überall noch Hilfe, sage dann jedoch: "hmm... vielleicht beim Kurven fahren, da hab ich irgendwie noch nicht so den Dreh raus, habe Mühe beim - wohin muss ich schauen – ich darf keinen Punkt fixieren- muss nach vorne schauen!"

Das ist einfacher gesagt als getan!

Also, Jean Pierre entscheidet sich fürs fahren im Quartier, 30er Zone, Rechtsvortritt, Schneckentempo, huch Blinker stellen....schauen links....schauen rechts, ...langsam…. 
Das mit dem richtig schauen finde ich schwer, ich schaue mir eine Hecke an, anstelle der Richtung in die ich fahren will…. 

Nicht gut....gar nicht gut, denke ich und fahre fast geradeaus in die Hecke, schnell links noch rumgelenkt und knapp die Kurve erwischt! 







Puuuh! 
Noch etwas rumkurven im Quartier, schon ist die Fahrlektion vorbei. 
Wir halten an und Jean-Pierre gibt sein Feedback ab. 
Immer Blick nach vorne. Beim langsam fahren zuerst bremsen, dann runterschalten, Kupplung etwas schleifen lassen usw. 
Zu Beginn der Fahrstunde habe ich eben jeweils einfach runtergeschaltet und mit dem Motor gebremst. Für die Prüfung muss ich das aber anders machen. Also umdenken.

Huch ok, ich habe trotz des Regens ziemlich heiss bekommen. Ich merke mir seine Kritikpunkte. Wir verabschieden uns. Jean-Pierre verspricht mir, einen Termin für den Grundkurs durchzugeben. 
So, heute wieder was gelernt... ich düse nach Hause ins trockene.

Sonntag, 20. Juli 2014

Supermotard in Emmen

Die heutige Ausfahrt geht ans Supermotard in Emmen.
Für einmal nicht über irgendwelche Pässe, sondern auf direktem Weg zum Armee Flugplatz. 
Ausnahmsweise donnern heute keine Jets über die Piste. 
Die Piloten der Supermotard Szene bieten Action pur. 




           

Corinne ist beeindruckt von den Drifts. 
Mir gefällt die Bratwurst vom Grill. 
So ist für jeden etwas dabei. 

Zurück geht es übers Michelskreuz, den Horben und den Niesenberg. 
Der Luuszapfe ist in seinem Element. 
Mich dünkt Corinne ist heute flotter unterwegs wie am Donnerstag. 

Unterwegs gibts noch ein Blöterliwasser und ein Foto fürs Album.