Sonntag, 17. August 2014

Enduro Training Hornussen

Hornussen 16. August.

Corinne hat sich für den Enduro Schnupperkurs in Hornussen angemeldet. 
Der Kurs wird geleitet von Michi Beck von Moto Mader. 

Wie gewohnt in diesem Sommer, setzt mit dem anziehen der Motorrad Bekleidung, automatisch der Regen ein. 

Zuerst werden einige grundlegende Dinge über das bewegen eines Gelände Motorrades, sowie den Ablauf des Kurses erklärt. 



Zwischenzeitlich hat es aufgehört zu Regnen, das Gelände jedoch ist sehr matschig. 


Der Aufwand den Moto Mader für diesen Schnupperkurs betreibt ist beachtlich. 
Wir können auswählen welches Motorrad wir probieren möchten. 
Es steht sogar eine KTM Elektro Freeride zur Verfügung. 

Ich entscheide mich für die 450er EXC, Corinne krallt sich die 250er Freeride und los gehts. 


Schnell wird klar das das kein einfacher Tag für Corinne wird. Bereits nach der ersten Runde über das aufgeweichte Stoppelfeld wirds matschig und auch entsprechend rutschig. 


Ich bin überrascht wie schnell Corinne ihre Zurückhaltung ablegt und am Kabel zieht. Wie mir scheint macht es ihr Spass. 


Je länger wir fahren , je tiefer und matschiger wird das Gelände. 


Leider passierts genau hier. 
Corinne bleibt stehen. Im Stand rutscht ihr das linke Bein im rutschigen Untergrund weg und schon liegt sie mit gestrecktem Bein im Schlamm. 


Nach einem kurzen Zwischenstopp in Aarau gibt es Entwarnung. 
Der Oberschenkel ist stark gezerrt. Schmerzhaft aber zum Glück nichts schlimmeres. 

Der Schnuppertag ist damit natürlich beendet, wird aber bei passender Gelegenheit wiederholt. 

(Fotos Tobias Rippstein)

Sonntag, 10. August 2014

Tag 15 Der Abschluss

Wir verlassen das Hotel Grimselblick mit etwas Wehmut. Ist es doch der letzte Tag unserer Reise quer, bzw rund um die Schweiz.
Gestern Abend haben wir noch lange mit der Chefin des Grimselblick geplaudert. 
Auch dieses Hotel können wir vorbehaltlos weiterempfehlen. 

In der Nacht hat sich sogar der Mond gezeigt und ein versprechen auf einen sonnigen Tag abgegeben. 


Auf der Fahrt vom Grimsel ins Tal hängen wir unseren Gedanken nach. Geniessen den letzten Tag. Saugen noch einmal das Fahrerlebniss in uns auf. 

Schnell sind wir am Thunersee. Biegen ab hinauf nach Sigriswil und weiter nach Schwanden. 
Die Meiersmad führt uns hinten herum nach Thun, bzw Steffisburg. 
Ein Stück weit entlang der Strasse auf den Schallenberg. 


In der Ferne das Stockhorn. 
Langsam macht sich so etwas wie Melancholie bemerkbar. Zumindest bei mir. 

Schnell sind der Kapf und das Chuderhüsi erreicht. Zweimal ein Foto und weiter zum Schönbrunnen Pass. 


Wir entschliessen uns die zwei in unserer Sammlung noch fehlenden Jura Übergänge einzufügen. 
Der Balmberg und die Bättlerchuchi. 
Irgendwie gingen die zu Beginn unserer Reise vergessen. 

Kurz vor der Passhöhe machen wir halt in einem Bergrestaurant und treffen auf Nico, den Inhaber vom Moto Mader in Entfelden. 
Nico hat Corinne den Luuszapfe verkauft. 
Vor 5 Wochen. Oder vor 6000 Kilometern. 
Nach einem kurzen Plausch gehts weiter. 
Nun definitiv der heimischen Garage entgegen.


Ein letztes Foto fürs Album, ein letztes Mal tanken und unsere Tour de Suisse ist Geschichte. 
Wir erreichen Gränichen. 
In Kürze wird es wohl zu Regnen beginnen. 

Wir haben viel gesehen, viel erlebt in den zwei Wochen. 
Waren an Orten an denen wir bisher noch nie waren. 
Haben gestaunt über Strassen wie den Sanetsch. Uns gelangweilt auf halben Autobahnen den Berg hoch wie den St. Bernhard. 
Haben nette Leute kennen gelernt wie Cedric und Philipp die uns ein Stück weit begleitet haben. 
Die Wirtin im Berghotel Grimselblick, mit ihrer hübschen Hündin "Didi"


Unvergesslich sind auch die zwei Tage bei Cornelia und Andre. Euer Rustico ist echt toll.



Manches Mal hats es geregnet, gegossen und gehagelt, wie auf dem Klausenpass, im Toggenburg oder dem Tessin. Eigentlich hats bis auf drei Tage ja immer geregnet. 
Wir haben tolle Hotels kennengelernt. Wie das Silvretta Park Hotel mit seinem warmen Whirlpool, das Hotel Post in Bivio, das Du Lac in Iseltwald wo wir den Balkon direkt am See hatten. 
Über Asphalt verschiedener Qualitäten. Naturstrassen, Betonpisten. Durch Wälder und Felder, Täler und Schluchten ging unsere Reise. 
Immer entlang der Liste welche Hermann für uns erstellt hat. 

Meine Fahrschülerinn hat nun 6000 Kilometer in ihren ersten fünf Wochen auf dem Tacho. 
Ich behaupte Mal sie wäre eigentlich reif für die Prüfung. 
Am 30. August hat sie den ersten Teil des obligatorischen Grundkurs. 

Ich bin mega stolz auf sie. 




Samstag, 9. August 2014

Tag 14. Ein Wiedersehen unterwegs

In der Auffahrt zum Susten treffen wir auf Cedric und Philipp aus dem Freiamt.
Sie haben wir diese Woche auf dem Pragelpass kennen gelernt. 


Spontan ändern die beiden ihre Pläne und begleiten uns über den Gotthard und den Nufenen. 


Auf der Passhöhe des Grimsel trennen sich unsere Wege. 
Wir haben Zimmer mit Frühstück und sie ca zwei Stunden Heimfahrt. 
Machts gut ihr zwei. Vielleicht begegnen wir uns mal wieder irgendwo auf einem Pass. 


Wir geniessen nun den Nachmittag an der Sonne auf dem Grimsel. 

Geschlafen wird heute übrigens in einem Himmelbett. 



Freitag, 8. August 2014

Tag 13

Obwohl nicht abergläubisch, verbringen wir den 13. Tag mit nichts tun.
Geniessen die herrliche Lage unserer Unterkunft direkt am Brienzersee, genauer in Iseltwald. 





Schnell ist es 15:00 Uhr. 
Umziehen, Motoren starten und zu Peter nach Fahrni. 
Meine Dicke kriegt neue Gummis. 
Die alten waren sowas von am Ende. 


Obwohl, ein guter Freund meinte dazu:" ich find die reichen noch für einmal Moskau, zurück und eine Runde Nürburgring"

Ich versuche mal etwas neues. 
Goldentyre GT201


An dieser Stelle ein herzliches dankeschön an Peter und an Marc von Orange Adventures Interlaken. 

Die Rückfahrt nach Iseltwalt auf den neuen Gummis ist vielversprechend. 

Unterwegs ein zwischestopp in Interlaken  bei Stöffel und Brigita. 
Leider ist niemand zuhause. 
Sorry Freunde, wir habens versucht. 

Der Regen und der Hunger treiben uns zurück ins Du Lac. 
Corinne hat da eine Verabredung mit einer Badewanne voller Tomatencreme Suppe. 



Donnerstag, 7. August 2014

Der 12. Tag. Besuch bei Orange Adventures

Mit der Fähre fahren wir ans andere Seeufer.


Der Ächerlipass ist das Ziel. 
So langsam kommen wir dahinter, je niedlicher der Name, je steiler und schmaler die Strasse. 
So ist es auch beim Ächerli, welcher von Dallenwil im Kanton Nidwalden nach Kerns im Kanton Obwalden führt. 



Meist fahre ich voraus und versuche Corinne über den Fortlauf der Strecke über den Helmfunk zu informieren. 
Im Laufe der Fahrt hat sich daraus so etwas wie ein Code entwickelt:
Auto (ein Pw kommt entgegen)
Auto schnell (ein Pw kommt entgegen, wenig Zeit zum ausweichen).
Zürcher (eigentlich das selbe wie Auto schnell, nur halt weniger rücksichtsvoll)
Velo (diese Warnung kommt meist vor Rechtskurven, in der Meinung, Corinne solle rechts Platz lassen). 
Wohnklo (ein Wohnmobil kommt entgegen, wenig Platz zum kreuzen)
Bus (Reisecar, rechts anhalten oder langsam fahren zum kreuzen)
Es Gmeschte Chörli (Reisebus voraus welcher langsam fährt und Nerven kostet. 
Trudi Gerster (PW Fahrer vor uns welcher nicht auf das fahren konzentriert ist und seiner Begleitung Geschichten erzählt)
Die Liste ist bei weitem nicht vollständig.

Nach dem Ächerli folgen der Schallenberg und der Glaubenbielen. 



Vom Brünigpass aus telefonieren wir mit Marc von "Orange Adventures" in Interlaken. 
Ein Satz Reifen ist organisiert. 
Marc hat ein kleines aber sehr feines Geschäft etwas versteckt in Interlaken. 
Freundlichkeit, gepaart mit Fachkompetenz. Das findet man sonst eher selten. 
Der "Luuszapfe" kriegt ein Kriga Täschli aufs Heck. 
So kann Corinne nun einiges an Gepäck selber transportieren und ist nicht mehr gar so abhängig von den Koffern der Dicken. 
Schnell sind zwei Stunden um und wir machen uns auf den Weg zu unserem Hotel in Iseltwald am Brienzersee. 



Mittwoch, 6. August 2014

Tag 11 Ruhetag oder etwa doch nicht?

Wir geniessen das Frühstück auf der Terasse des Hotels Rotschu in Gersau am Vierwaldstättersee.


Das Wetter ist herrlich. Wir beschliessen, heute doch eine kurze Tour zu fahren. 
Der Pragel Pass, welcher das Muotathal mit dem Klönthal verbindet, liegt direkt vor unserem Hotel. 



Die Passstrasse führt vorbei an einem malerischen Stausee und führt uns wieder nach Glarus, von wo aus wir gestern zum Klausenpass gestartet sind. 



Schnell sind wir in Pfäffikon, fahren über den Etzel und weiter zum Sihlsee. 

Kurz unter der Passhöhe der Ibergeregg machen wir halt und geniessen die herrliche Bergwelt. 


Leider verschlechtert sich das Wetter bereits wieder. 
Aber für Wurst und Brot reichts allemal noch. Ins Hotel ist es ja nur ein Katzensprung. 


Übrigens, Corinne hat ihren Lernfahrausweis am 03.07 erhalten. 
Also ziemlich genau vor 5 Wochen.
In diesen 5 Wochen ist sie 4800 Kilometer gefahren. Das meiste davon über irgendwelche Pässe. 
Es werden wohl zwischenzeitlich um die 110 sein. So ganz genau sind wir grad nicht im Bilde. Es fehlen also nur noch ganz wenige und die 128 sind erreicht. 

Dienstag, 5. August 2014

Erst heiter, dann erneut feucht. Tag 10

Bei trockenem Wetter verlassen wir das Hotel Sonne und Bütschwil. 
Die Hulftegg steht auf dem Tagesplan. 



Sternenberg und Ghöch sind die nächsten auf der Route. 
Beim Sternenberg versperrt uns eine Baustelle die Weiterfahrt. 
Die Umfahrung belohnt uns mit tollen Strassen und Strässchen. 

Wir finden zurück auf die geplante Route und fahren zum Bachtel, oberhalb Wald. 
Die Aussicht ist umwerfend. 



Spontan legen wir einen Kafi Halt ein und geniessen das schöne Wetter. 
Im Bewusstsein das es wohl bald wieder nass wird. 
😳😝😣😡😖😭

Den Hirzel überfahren wir ein zweites Mal. Bei dem sinntflutartigen Regen gestern war an ein Foto nicht zu denken. 

Und in der Auffahrt zum Klausen ist es dann auch heute wieder soweit. 


H....e  v..d...te v....r...te Sc....s Räge. 


Ein Foto muss trotzdem sein. 

Auf der Passhöhe hagelt es. 
Okee... mal was anderes. 

Eigentlich möchten wir noch über den Pragel Pass und via Einsiedeln Ibergeregg wieder zurück. 
Löööhmers. 
Anstelle Pragel Pass machen wir Halt beim Moto Center Schwyz und lassen uns einölen. 
Bzw ich kaufe eine Flasche Öl für mein Käty. 

In Brunnen gibts feine Käse Nachos bevor es dann Richtung Gersau ins Hotel geht. 


Morgen wäre dann eigentlich ein Ruhetag. 
Mal sehen ob wirs dann tatsächlich sein lassen können. 

Nachtrag:
Wir geniessen die Abendstinmung auf der Terasse des Hotels Rotschu. 


Vom Graubünden in die Ostschweiz. Tag 9

Ein super tolles Hotel, das Silvretta Park Hotel in Klosters.
Zimmer mit Balkon. 



Sehr gute Küche
Eine Bade Landschaft mit allem drum und dran was die Herren von und zu so gewohnt sind. 
Für uns ist es Luxus pur. 
Aber dank unserer Hotelcard erschwinglich. 
Wir bezahlen für das **** Hotel den halben Preis. 

St. Luzisteig. Wunderbares Wetter, traumhafte Landschaft. 


Unsere nächsten Pässe führen uns in die Ostschweiz, die Kantone Appenzell innen wie aussen, den Kanton Thurgau und das Toggenburg. 
Letzteres kein eigener Kanton ich weiss. 

Wir überqueren den Stoss, den Ruppen und den St.Anton. 



Die Fahrschülerin muss mittlerweile vor Blitzern gewarnt werden. 

Wir schrammen an der Peripherie der Stadt St.Gallen vorbei. 

Ottenberg, Nolten, Locherhof, Leimensteig und Wasserfluh. 





Riegelschwendi, Schwägalp und Widhaus. 


Wolken ziehen auf. Wir fahren Richtung Sargans und dem Kerenzerberg. 
Corinne inzwischen wieder in orange. 

Es beginnt zu regnen, dann zu schiffen und zu guter letzt hauts runter wie aus Kübeln. 
Wir sind 25 Kilometer vom Hotel entfernt. 

Es blitzt. Zu schnell sind wir mit Sicherheit nicht. Teilweise sieht man kaum noch ob man Strasse unter den Räder hat, oder bereits ein Bachbett. 
Bei dem Wetter werden 16 Minuten zu Stunden. 

Wir erreichen das Gästehaus Sonne in Bütschwil. 
Self Chek in. Coole Sache. 

Von einem Hotel Gast erhalten wir einen Tipp fürs Nachtessen. 
Die Pizzeria im Dorf sei ganz nett. 
Stimmt, das Personal sehr nett, die Pizzen riesen gross und mega fein.