Wer nach Bali reist braucht Geduld

Sehr viel Geduld braucht, wer nach Bali will. 
Unser Flieger geht um fünf vor halb vier ab Zürich. 
Wir sind gegen elf Uhr am Flughafen. 
Das einchecken verläuft reibungslos. 
Zehn Minuten und wir sind unsere Koffer los. 
Ob wir sie jemals wiedersehen?
Ich nehme es vorweg, wir werden.





Wir haben noch Zeit bis zum Boarding. 
Eine Nudelsuppe zum einstimmen. 
Etwas zum trinken. 







Eine A380 bringt uns in gut sechseinhalb Stunden nach Dubai. 
Wir landen gegen viertel vor zwölf nachts. 
Wechseln den Flieger, sitzen nun in einer triple seven. 
Die A380 war deutlich bequemer und wohl knapp halb voll. 
Die 777 scheint rappelvoll. 
„Jä no, do muesch dore“.

Schlafen geht so einigermassen…. Um fünf Uhr morgens gibts Frühstück. 
Keine Ahnung welches fünf Uhr. 
Wohl fünf Uhr Dubai Zeit….. also sind wir wohl gerade  drei Stunden in der Luft. 
Es fehlen also noch gut sechs Stunden Flug. 

Ein Mittagessen später nähern wir uns langsam Bali, sind etwa auf der Höhe Bankoks. 
Das essen an Board ist gut. 









Es ist ca. 16:00 Uhr wie wir in Bali landen. 
Unser Fahrer den wir von zuhause aus gebucht haben wartet bereits auf uns. 
Er wird das noch sehr lange tun. 

Wir sollen einen Barcode scannen. Wozu? Keine Ahnung. 
Wohl fürs Contact Tracing, wie da steht. 
Aber auf unseren Handys tut sich nichts. 
Obwohl wir pflichtbewusst die App heruntergeladen haben. 



Dann der nächste Barcode. 
Funktioniert auch nicht
Irgendwie was fürs „Visa on Arrival“. 



Anstehen an einem Schalter. 
Pass, retour Flugticket, Impf Zertifikat. 
Weiter zum nächsten Schalter. 
Wieder Barcode scannen. 
Funktioniert auch nicht. 

Eine Stunde und 70.- später haben wir das Visa und dürfen weiter zur Einreise Kontrolle. 



Zwischenzeitlich fragt uns unser Fahrer wo wir bleiben. 
Er, wie wir brauchen Geduld. Viel Geduld. 
Zwischenzeitlich ist es 19:00 Uhr. 
Drei Stunden nach verlassen des Flugzeugs. 
Aber soweit alles ok. Wir dürfen rein. 

Unser Fahrer erwartet uns vor dem Gebäude. 
Mit einem lächeln im Gesicht. 
Grad geht die Sonne unter wie wir einsteigen und zum Hotel fahren. 
Zuerst ins falsche. Es gibt zwei in unmittelbarer Nähe mit ähnlichem Namen.
Einen Welcome Drink später sitzen wir wieder im Auto und landen nun im richtigen Hotel. 
Noch ein Welcome Drink und wir haben die Schlüssel. 





Hunger, Durst. 
Einmal mehr. 
Bintang heisst das lokale Bier. 
Special offer. Bstell drü und trenk vier. 
Möche mer doch glatt. 

Frühlingrollen, Indisches Curry und Reis. 
Und Reis, weil man den separat bestellen muss. 
Wussten wir nicht. Jetzt schon. 
Es schmeckt hervorragend.