Freitag, 26. Juni 2015

14. Tag Freitag 26.06.2015, Port sur Saone nach Scey sur Saone

Port sur Saone nach Scey sur Saone



Frühstück im Hafen von Port sur Saone. Auf einem Nicols herrscht bereits emsiges Treiben. Eine Grossfamilie aus Kalifornien bringt ihr Schiff auf Hochglanz, packt Koffern und schleppt Gepäckt zu einem Mietwagen. Sie hätte noch das eine oder andere über, welches sie sonst wegwerfen müsse... ob wir wollen. Wir tauschen mit Schweizer Schokolade, die Kinder Strahlen.

Das Frühstück verräumt, das Geschirr abgewaschen, starten wir in Richtung Scey sur Saone, dem Ausgangspunkt unserer Reise und dem Heimathafen der Linssen.

Irgendwann ist sie da, die letzte Schleuse. Zum letzten Mal den Drehstab in der Mitte des Flusses anvisieren, Fahrt verlangsamen und auf die Bestätigung des Lichtsignals warten.



Ein letztes Mal geben die Schleusentore die Einfahrt frei


Wehmut kommt auf beim betätigen der Schleusenstange welche den Vorgang startet.


Wie fast immer, so sind wir auch diesmal alleine in der Schleuse. Etwas was wir vom Canal du Midi so nicht kennen. 

Und dann sehen wir ihn. Am letzten Tag sehen wir doch tatsächlich einen erfolgreichen Fischer. Er hat einen Wels erwischt.


Entsprechend stolz präsentiert er seine Beute.

Wir biegen rechts ab und fahren Richtung Scey sur Saone auf der Saone.


In Scey sur Saone gibt es einen Anleger eines Club Nautique. Wir werden argwöhnisch beobachtet.
Zuhinterst bevor die Saone über eine Schwelle rauscht wende ich die Linssen. Die Strömung ist nicht zu unterschätzen, für die Linssen aber kein Problem.

Die Anlegestelle ist hübsch, wir sind uns aber im klaren das wir hier höchstens geduldet sind.





Es wird uns eröffnet das wir hier keinesfall über Nacht bleiben dürfen und eigentlich der Steg für Sportboote reserviert sei.
Ich erkläre ihr das wir höchstens noch eine bis zwei Stunden hier bleiben werden und dann weiter fahren.
Das sei ok meint sie.

Wir kriegen einiges geboten. Sportboote werden auf Anhängern ins Wasser gefahren. Anlege Manöver gibt es zu bewerten. Man sieht verschiedene Techniken.
Mir gefällt die Variante "ich zerre an den Seilen bis das Schiff dort steht wo es soll" am besten.
Wozu hat das Ding einen Motor?

Wir machen uns auf den Weg in den heimischen Hafen. Es ist damit zu rechnen das heute noch viele Schiffe zurück kommen. Wir spekulieren auf einen der vordersten Plätze im Hafen.

Noch einmal rückwärts zwischen zwei Schiffe an den Anleger, ein zwei kurze Stösse mit dem Heckstrahler und die Linssen steht wieder da wo wir sie vor zwei Wochen übernommen haben.
Jetzt ist definitiv Zeit für ein wenig Wehmut.

Und leider auch die Zeit um, wie die Kalifornier heute Morgen, mit dem packen zu beginnen.

Nach und nach treffen andere Schiffe ein, werden Koffer geschleppt, Abfall in bereitgestellte Container verbracht.
Die Crew von Locaboat in Scey sur Saone ist sehr nett. Hilft den einen oder anderen Koffer vom Schiff zu bugsieren.

Corinne schiesst die letzten Fotos... der Speicherchip der Sony ist voll. 1091 Aufnahmen.




Der Abend und die Stimmung über dem Wasser ist traumhaft. Wir sind noch lange auf Deck. Lassen die eine oder andere Geschichte dieser Ferien Revue passieren.
Ungewohnt spät, nach Mitternacht verziehen wir uns in die Kojen.

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