Sonntag, 6. Juli 2014

Ausfahrt die zweite

Sonntag 06. Juli 2014

Gestern die erste gemeinsame Ausfahrt mit zwei Motorrädern, kommt es mir auch heute wieder seltsam vor niemanden hinter mir auf meiner Katy sitzen zu haben.
Die letzten 5 Jahre war ich so gut wie nie alleine Unterwegs.

Am Morgen bin ich mit der Motocrew am Sempachersee Triathlon und schauckle einen Schiedsrichter um den See.
Das ganze dauert länger als ich gedacht habe.
Ich bin erst 14:30 Uhr in Gränichen statt wie geplant bereits um ca 13:00 Uhr.
Ich habe ein schlechtes Gefühl Corinne gegenüber, weiss ich doch wie sehr sie sich aufs fahren freut.
Wir starten um 15 Uhr Richtung Luzern. Etwas Verkehr am Seetalplatz schadet einem Fahrschüler nichts finde ich und habe diese Strecke bewusst so gewählt.


Weiter nach Wollhusen, erreichen wir bald die Verzweigung Richtung Glaubenberg. Ich lasse Corinne voraus fahren. So kann ich ihr etwas den Druck von hinten nehmen und sie vorwarnen falls sie überholt wird.
Ich bin paff.. sie hat eine genaue Vorstellung wie sie die Kurven anfahren will.
Ab und zu gebe ich ihr die Ermahnung, noch weiter nach rechts zu gehen.
Wer selber Motorrad fährt wird an dieser Stelle wissen weshalb.
Wir erreichen die Passhöhe ohne Probleme.
Zigi Pause im Beizli







Auch das mit dem Bergab fahren klappt schon recht gut.
Natürlich sind wir keine neuen Strecken Rekorde gefahren und natürlich waren wir sehr froh, das durch die fortgesetzte Tageszeit, die "schnellen" Jungs bereits wieder zuhause waren.

Wir erreichen Sarnen und fahren Richtung Brünig.
Ortskundig habe ich die Führung, bis es dann die Passtrasse zum Glaubenbielen hoch geht.
Das Fröilein zieht einmal kurz am Kabel und ich habe mit meiner "Dicken" das nachsehen.
Die nächste Kurve verkürzt dann den Abstand wieder deutlich.
Schnell sind wir an der eigentlichen Passhöhe vorbei und geniessen auf einem Parkplatz die Aussicht.
Aber das Wetter aus Richtung Berner Oberland mahnt zum Aufbruch.
Die erste Regenfahrt darf ruhig noch auf sich warten lassen.
Vor den schwarzen Wolken fliehend fahren wir Richtung Willisau.
Eine Strecke die Corinne anscheinend liegt.
Sie fährt zügiger und den Geräuschen aus dem Helmfunk zu entnehmen, ist sie happy.
Ich auch.


Haarscharf sind wir vor dem Gewitter und dem Regen zu Hause. Ich glaube es geht um fünf Minuten.
Wir geniessen ein Bierchen und diskutieren über Kurven- und Blicktechnik, lassen dem Bier ein Fondue folgen.

wo steht denn geschrieben das ein Fondue nur im Winter gegessen werden will



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