Montag, Oktober 24, 2016

Unterwegs an den Gardasee im Spätherbst


Freitag, 21. Oktober 2016

Heute wollen wir mit einigen Mitgliedern der Facebook Gruppe Motorradfahrer Ü-40 auf eine Tour an den Gardasee.

Die Idee zu dieser Tour entstand als wir vor kurzer Zeit zusammen in Richtung Chamonix unterwegs waren.
Um die Gruppe klein und Übersichtlich zu halten habe ich bewusst nur einige bekannte Gesichter dazu eingeladen. Ich hoffe es fühlt sich niemand "betüpft" durch diese Entscheidung.

Mathias ist schon gestern nach Davos angereist. Die anderen treffen wir im Cafe Bäckerei Weber.
Wir schaffen es knapp vor kurz zur vereinbarten Zeit. Das obwohl wir mit 500 Metern die kürzeste Anreise haben.
Es gibt Kafi und Gepfeli. Beat übernimmt die Rechnung, in der Meinung es gäbe einen Einstand zu bezahlen.
"Danke Beat, aber wie scho gseit, ichaufe chan mer sech do ned"
Alle sind einigermassen aufgewärmt, wir beschliessen uns auf den Weg zu machen. Auf ein grosses Briefing wird verzichtet.
Einmal links, einmal rechts und wir sind auf der Passtrasse Richtung Flüela. Bei Corinne und mir zum dritten Mal diese Woche.
Es ist kalt, noch kälter als die vorherigen beiden Male. Aber trocken.
Erst nach der Kapelle ist die Fahrbahn leicht feucht vom Nebel. Also wohl auch wieder leicht gefroren. Entsprechend vorsichtig gehts hoch zur Passhöhe. Das Restaurant hat längst geschlossen, der Parkplatz leer.
Ich lege einen kurzen Halt ein, frage nach dem Befinden, frage ob das Tempo ok sei.
Hansruedi sei leicht ins rutschen gekommen. Eventuell auch wegen seinem 5 Jahre alten Hinterreifen.
Eigentlich haben wir genügend Platz, könnten die Motorräder schön in eine Reihe abstellen, ein tolles Foto machen. Aber irgendwie klappt das noch nicht so.


Der kleine Schottensee auf dem Flüela gleicht einem Spiegel. Beinahe sieht es aus als sei da ein Loch.


Seit der Eröffnung des Vereina Tunnels 1999 wird der Flüela im Winter geschlossen. Der Verein "Pro Flüela" setzt sich jedoch für einen Winterdienst, eine Offenhaltung der Passtrasse ein.
Zumindest auf der Davoser Seite gibt es seit 2004 wieder einen Winterdienst. BMW nutzt die Strasse für "Testfahrten".
Wir halten uns nur kurz auf der Passhöhe auf. Wir haben ja noch einiges vor Heute.
Auch der Ofenpass ist anfänglich trocken. Auf halber Strecke feucht, weiter oben dann wieder trocken. So bestimmt die Beschaffenheit des Untergrundes unser Tempo.

Der Ofenpass erhielt seinen Namen durch den Abbau von Eisenerz. Noch heute sind an verschiedenen Orten Reste der gemauerten Hochöfen sichtbar.
Die Passstrasse führt teilweise durch das Gebiet des Schweizer National Park. Im Juli 2005 wurde hier der Braunbär JJ2 alias "Lumpaz" gesehen.
20 Schafe, ein Kalb gehen mutmasslich auf sein Konto. "Lumpaz" verschwand im Herbst 2005. Es wird vermutet das er einem Wilderer zum Opfer fiel. 


In Santa Maria Val Müstair biegen wir rechts ab Richtung Umbrail. Ein tolles geschlängel an Kurven und kurzen geraden dazwischen. Auf Italienisch heisst der Umbrail im übrigen Giogo di Santa Maria.
Mit 2501 MüM. ist der Umbrail der höchste Strassenpass der Schweiz.
Seit dem Beitritt der Schweiz zum Schengen Abkommen 2008 wird die Grenstation nicht mehr besetzt. Somit entfiel auch die frühere Nachtsperre von 22.00 bis 06:00 Uhr.


Wir verzichten auf den kurzen Abstecher auf den Stelvion nehmen den Abzweiger hinunter nach Bormio. Leider stellen wir in Bormio fest das der Gavia den wir ursprünglich befahren wollten, bereits geschlossen sei. Zumindest weisst ein entsprechendes Schild deutlich sichtbar darauf hin.
Soll man dem Schild trauen?
Vielleicht ist der Gavia ja gar nicht so zu wie es den Anschein macht.
Auf früheren Touren haben wir jedoch festgestellt das wenn Italiener oder Franzosen einen Pass als "wegen zu geschlossen" ausschildern, ihnen damit durchaus Ernst ist.
Mehr wie einmal haben wirs versucht und standen am Ende vor meterhohen Kieshaufen mitten auf der Strasse.
Der Gavia wäre für uns die ideale Verbindung zwischen Bormio auf der einen und Ponte di Legno auf der anderen Seite. Von da wollten wir dan weiter Richtung "Crocce Domini".

Ich habe eine alternative zur Hand. Der "Mortirolo" bzw. "Passo della Foppa", etwas südwestlich vom Gavia, bringt uns ebenfalls über den Berg.
Ich entscheide mich für die Anfahrt durch Tovo di Sant Agata. Es gäbe noch zwei andere, mir gefällt diese am besten.
Mitten durch das kleine Örtchen, durch schmale Kopfstein gepflasterte Gässchen gehts auf die eigentliche Passstrasse.
Die Passtrasse zum Mortirolo hat wohl wie zahlreiche andere in dieser Gegend eine Militärische Vergangenheit. Noch im April 1945 kam es hier zu Schlachten zwischen Partisanen und der Deutschen Wehrmacht.



Alle par Jahre führt der "Giro d'Italia" über den Mortirolo. Etwas unterhalb der Passhöhe steht ein denkmal für den verstorbenen Radrennfahrer Marco Pantani.
Wir folgen auf der Passhöhe der Kammstrasse zum "Passo di Guspessa". Wenn schon denn schon.
Das Strässchen ist extrem ausgesetzt, bietet einen herrlichen Ausblick ins Tal und Tirano auf der einen Seite, Edolo dann auf der anderen Seite.
Hinunter ins Tal, nach Edolo begenen uns Esel, Hüner, mitten auf dem Strässchen.
In "Ponte di Legno" lgen wir eine Pause ein. Es werden Kaffes getrunken, Handy Toasts bestellt und auch gegessen, Colas über den Tisch verteilt und so weiter.
Beim bezahlen zuckt der Besitzer des Cafes jedesmal zusammen, erscheinen doch anstelle von Münzen, grössere Noten aus den Geldbörsen.

Es folgt nun ein etwas langweiligerses Stück hinunter nach Breno, dem Ausgangspunkt für einige tolle Pässe. Noch kurz tanken, Öl auffüllen bei Corinnes "Luuszapfe" und meiner "Dicken", ein zwei Sprüche betreffend letzterem kontern und es geht weiter.

Passo di Croce Domini


Coletto di Cadino, Goletto Gaver, vorbei am Giogo del Maniva geht es hinunter an den Lago D'Idro.
Wir schlagen ein zügiges Tempo an, geniessen die gewundenen Strassen und Strässchen.
Das Wetter ist kühl und zunehmend bewölkter. Die Strassen jedoch trocken.
Der Passo dell' Ampola ist der nächste Übergang auf unserer Route Richtung Lago di Garda. Wir durchfahren Riva del Garda. Erstmals heute stecken wir hinter Reisebussen und Personenwagen in einer langen Kolonne fest. Müde erreichen wir gegen 17 Uhr unser Hotel in Limone sul Garda.
Wir erregen Aufmerksamkeit wie wir vor der "Villa Elite" zufahren, unsere Bikes parkieren.
Für einmal klappts mit dem "in Reihe" parkieren. Nur Beat tanzt mal wieder etwas aus der Reihe.
Es scheint als würden wir bereits erwartet. Wir haben noch die Helme auf dem Kopf wie der Hotelier uns anspricht.
Wir sollen für den Chek Inn ins Hauptgebäude kommen, danach unsere Motorräder samt Gepäck vors Nebengebäude fahren und da parkieren.
Gesagt getan. Das Nebengeäude ist ca 100 Meter weiter unten, vom Hauptgebäude entfernt. Der Parkplatz gesichert durch ein Massives elektrisches Eisentor.
Super, das passt. Die gebuchten Zimmer sind toll. Einzig für Mathias und Hansruedi die sich eines der Zimmer teilen ist schade das das mit den Einzelbetten nicht wie bestellt geklappt hat.
Am Ende gibt es eine Lösung in Form eines Sofas welches zu einem Bett umgebaut werden kann.
Alle zufrieden.
Kurz unter die Dusche, umziehen und es geht zum Feierabend Bier ins Hauptgebäude.
Derweil Hansruedi und Margot den Job der Boxencrew übernehmen und Ketten fetten.
Viiielen Dank euch zwei.
Zum Essen geht es ins Dorf hinunter. Weit hinunter, schon beinahe zu weit.
Wir erwischen eine falsche Gegend, stehen plötzlich am Ufer des Sees. Nichts von Promenda, kein restaurant.
Also wieder zurück.
Diesmal erwischen wir die richtige Gasse, finden die Promenade, auch einige Restaurants welche um die Jahreszeit noch geöffnet haben.
Wir entscheiden uns nach Bauchgefühl. Pizzas, Steaks, Fisch. Es findet jeder etwas. Alles in allem keine Offenbarung, aber auch nicht dramatisch schlecht.
Das Bezahlen klappt Reibungslos, jeder einzeln, kein Vergleich mit Chamonix.
Gegen zehn Uhr ist Zimmer verlesen und wohl bald auch Lichter löschen.

Samstag, 22.Oktober, 2016

08:00 Frühstück. Schinken, Salami, Käse, Früchte, Müsli, sogar Sekt steht bereit. Wir lassen es uns schmecken. Brechen gegen halb Zehn Uhr auf. Erstmal ist wieder tanken angesagt.
Wir bleiben bis Gargnano ein kurzes Stück auf der Strasse entlang dem Garda See.
Zur Verwunderung aller, biege ich noch vor der offiziellen Verzweigung zur SP9 rechts ab. Vorbei am Friedhof gehts durch eine steile, schmale Gasse durchs Dorf. Der eine oder andere überlegt sich wohl ob ich wirklich wisse was ich da tue. Ich weiss. Bin ja nicht zum ersten Mal hier.

Nun auf der Sp9 geht es von einer Kurve zur anderen durch den "Parco Dell' Alto Garda Bresciano"
Mehrere Stunden Kurven an Kurven liegen vor uns. Wir lassen es krachen.
"Passo San Rocco, "Passo del Cavallino della Fobbia", "Sella Cavacca". Wieder vorbei am "Lago D'Idro", diesmal an seinem unteren Ende. "Passo di Mammentino" und "Passo Tre Termini". Die Strasse geht zum ersten Mal am heutigen Tag eine Strecke lang gerade.
Wir sind nun am "Lago D'Iseo", fahren durch Paratico und weiter Richtung "San Fermo", sind nun in der Provinz Bergamo. "Colle del Gallo", weiter geht die Kurvenhaz, Kurve folgt auf Kurve, beinahe wie Karussel fahren.
"Passo del Crocetta", Colle di Zambla", "Forcella di Valpiana" und runter nach San Giovanni Bianco im Val Brembana.
Am Strassenrand werden Maroni gebraten, in grossen Trommeln über dem offenen Feuer.
Anhalten, Maroni kaufen oder weiter fahren? Wir fahren weiter, sind zu sehr im Kurvenfieber als das wir Augen für solche Dinge hätten.
Und dennoch, in Brembana ist dann doch ein Halt nötig, tanken, trinken und sonnst noch was... was war das noch... ah genau Toiletten werden in ausgehandelter Reihenfolge aufgesucht.
Ich glaube mich lügen meine Augen an. Stehen doch tatsächlich einige an der Glace Theke an.
"Danke, i han eigentli chüel gnueg, vör mech bitte es "Hot Panini".

Nach kurzer Rast gehts weiter. Der "San Marco steht an. Mit knapp 2000 MüM der höchste und zugleich der letzte Pass am heutigen Tag.
Mit zunehmender Höhe gewinnt der Nebel überhand.




Wie schon früher auf der Tour ist jetzt Vorsicht angebracht. Einige Stellen sind gefährlich vereist. Aussicht gibt es heute keine zu bestaunen.
Wir halten uns entsprechend kurz auf dem Pass auf, machen uns wieder auf die Böcke und nehmen die Talfahrt in Angriff.
Die Talsohle erreichen wir in Morbegno. Von hier ist es nicht mehr weit zu unserem Hotel in Colico am Lago di Como.

Cooles kleines Hotel mitten im Städtchen Colico. Unsere Bikes kommen in eine Art Halle, abgeschlossen durch eine Schranke. Hansruedi macht sich wieder ans fetten von Ketten, wird entsprechend verdankt und zum Team Mechaniker befördert.

Kurze Dusche und ab zum Apero. Wir erhalten vom Hotel einen Tip fürs Nachtessen.






Etwas versteckt in einer Seitengasse, ein Österreicher bedient und empfiehlt aus seiner Speisekarte. Flanksteaks, Pfeffersteaks.
Einer bestellt Gemüse, nötigt am Ende seine Kollegen zu dessem Verzehr.
"Sooo ned Beat, das Grüenzüg chasch säuber chafle, de Mathias und ich send doch keini Chüngle"


Das Flanksteak schmecht hervorragend, sogar die Sauce Bernaise schmeckt toll. Etwas mehr davon wär aber "not so bad".
Am Nebentisch hat der Verein der ungeküssten Tussen, Regionalabteilung Colico grad sein Jahrestreffen. In dem kleinen Beizli wird es ziemlich laut.
"Hä? Was hesch gseit?" wird zur oft verwendeten redewendung.

Zahlen auch hier kein Problem, es wird "gesplitet" das es eine wahre Freude ist. Der "Chef" offeriert die Kaffis. Herzlichen Dank.

Bettenbezug um 22 Uhr.

Sonntag, 22. Oktober, 2016

Ich höre noch vor dem Frühstück eine Yamaha am Zimmer vorbei fahren. Da scheint einer unserer "Buddies" ziemlich Aktiv. Beim Frühstück stellt sich heraus das die Yamsel auch schon bepackt auf ihren Besitzer wartet.
" Ey Hansruedi... kei Stress gä... esch mer egal was dini Wätter App prophezeit... und wenn de Horat persönlich usem Moutithal aglüte hätt, i gnüss etz zersch de Zmorge"



Viertel nach Neun sind wir unterwegs in Richtung Maloja und somit auf dem Heimweg. Es geht zügig bei "diesigem" Wetter nach Chiavenna.
Unterwegs eine Veranstaltung in einem Dörfchen.. irgendwas mit Pferden. Die Frage taucht auf "wieviele Italiener benötigt man für ein Verkehrschaos"
Zwei reichen völlig aus, einer der fährt und einer der winkt. Der der winkt winkt dem der fährt, er solle fahren und der der fahren sollte fährt nicht.
Nun beginnen der "Winker" und der "Fahrer" zu parlieren. Das Auto steht dabei quer auf der Fahrbahn. Erstmal geht gar nichts mehr.

Irgendwann scheint der "Fahrer" den "Winker" und dessen Aufgabe bzw Anliegen zu verstehen und fährt. Erstmals beinahe in einen Pfosten am Strassenrand, aber immerhin, es bewegt sich etwas.

Uns droht derweil Regen, eventuell schlimmeres. Aber erst auf dem Maloja beginnt es zu "fieserln". Hält uns aber nicht vom Käffele auf de Passhöhe ab.
Hansruedi behauptet, er hätte schwarze Striche in den Kurven gesehen, die stammen eindeutig von mir. Ich halte nichts von solchen Gerüchten.

Via den Julier gehts nach Bivio, über die Lenzerheide nach Chur. Hier wird sich die Gruppe trennen.
Erst gehen wir aber noch gemeinsam Essen. Cordonbleus, Suppen, wir haben keine Eile.
Richtung Zürich wird es regnen, aber wer will schon Richtung Zürich?
OK, Margot, Beat, Hansruedi und Verena wollen.
"Sälbertschuld... möchet doch"

Im Restaurant begegnen wir Petra. Sie kenen wir aus dem Motorrad Forum Dampfrad
Sie waren am Geburtstag von Holger in der Villa Morissolina.

Holger, auf diesem Weg noch herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag.

Wir verabschieden uns, einzig Mathias entscheidet sich mit uns in Richtung Oberalp zu fahren.
Die anderen wie bereits erwähnt, nehmen die Autobahn in Richtung Zürich.

Tschüss zusammen... es hat unglaublich Spass gemacht mit euch zusammen.
Beat, darfst jederzeit gerne wieder mitkommen.. aber bitte lass das mit dem Gemüse.

Zu dritt fahren wir durchs Safiental nach Ilanz. Matthu "guidet". Dunkle Wolken in Richtung Oberalppass... gibts da oben was auf den Deckel? Wir werden sehen.
Die Fahrt zieht sich. Nach wie vor finde ich den Oberalp als eher langweilig.
Auf dem Pass ist es wieder so richtig kalt


Mathias wird uns in Göschenen verlassen. Nimmt die Autobahn nach Hause.
Corinne und ich entschliessen uns für den Susten. Haben noch immer nicht genug.
Die Passtrasse entpuppt sich im oberen Drittel als heikel.. wie sagt man so schön... überfrierende Nässe.



Wird wohl nicht mehr lange dauern und der Pass wird geschlossen. Die Leitplanken sind schon demontiert, am Tunnel die Sschliessung vorbereitet.
In Meiringen suchen wir uns ein Hotel. Uns scheint die weitere Heimfahrt mit granatiertem Regen zu weit, zu nass, zu kalt.
In Brienz werden wir fündig, kriegen mit der Hotelcard ein Zimmer zum halben Preis mit Frühstück.
Nach wie vor finde ich die Hotelcard eine tolle Sache.
Schöner Balkon mit Blick auf den See. Tolle Älpler Macronen. Nette Wirtsleute.


Erneut gehen wir früh schlafen.

Montag, 24. Oktober, 2016

Wir geniessen unseren letzten Ferientag, schlafen für unsere Tourenverhältnisse schon beinahe aus.
Beim Frühstück lesen wir das alle unsere Kollegen auf der Heimfahrt Regenb erwischt haben.
Nicht so wir. Der Wetterbericht sagt heute einen Sonnetag voraus.
Wir fahren nach Interlaken. Sind da mit Andreas verabredet. Wir kenen ihn vom Pässewettbewerb der FMS.
Käffele und gspröchle. Schnell ist es 12 Uhr. Res muss weiter, wir auch.
Entlang dem Thunersee fahren wir bis zum Abzweiger Sigriswil. Über die "Meiersmaad", "Schallenberg", "Blapbach" gehts zur "Lüderenalp"





"Fritzenfluh", "Chalberweid", ja Hermann, Du hast Recht, mit all diesen Pässen die wir in diesem Jahr gefahren sind, hätte es locker zu Gold gereicht, mit einer geringen Anstrengung wären entgegen meiner Befürchtung Anfangs Jahr auch "alle 130" drinn gelegen.

Um 16 Uhr sind wir zuhause. Vor allem anderen kriegen unsere Bikes eine Wellness Behandlung vom feinsten.
Mit ausgiebig "Spüli" und Wasser wird der ganze Dreck und Salz der vergangen Tage abgewaschen.
Erst danach geniessen wir ein feines Fondue und lassen bei einem Bierchen die Tour noch einmal Revue passieren.

Am Ende sinds wohl lnapp 2000 Kilometer die da zusammengekommen sind. Manche im Regen, die Mehrheit bei freundlichem bis schönem Wetter. Teilweise wars angenehm Temperiert, teilweise wars ziemlich kalt.
Immer aber hat es meeega Spass gemacht.
Danke an Stefan und Andreas, welche wir unterwegs getroffen haben.
Danke an Mathias, Hansruedi, Beat, Margot und Verena für die tolle Begleitung.
Es war ein riesen Spass mit euch.

Auch diese Strecke könnt ihr euch gerne anschauen, bzw als GPX Datei für euer Navi downloaden.
Denkt daran, ihr verwendet die Datei auf eigene Gefahr.

hier gehts zum Streckenbeschrieb

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