Freitag, Juni 09, 2017

shit hapens oder das Ding mit dem Ding

Langsam befinden wir uns im Endspurt zur Startlinie für unsere Skandinavien Tour.
Noch einmal treffen wir uns für letzte Besprechungen, wer was wie warum und wie viel davon.
Gaffa Tape, Kabelbinder, Reifen Flickzeug, Sicherungen, Ersatzbirnen usw.
Alles will nochmals genau besprochen werden.
Karten werden gesichtet.


Pizzas vernichtet, Flaschen gehöhlt. 

An einigen wenigen Orten werden noch Korrekturen an der Route angebracht, führen dazu das die eine Hotel Buchung storniert, eine andere getätigt wird.
Wir entscheiden uns nun doch für den weiteren Weg zwischen dem Velsnfjorden und Bodo.


Im negativen verlängert sich dadurch die Tages Etappe um immerhin 100 Kilometer, liegt aber immer noch innerhalb des erträglichen Maximums.
Im positiven ergibt sich dadurch eine deutlich gemütlichere Gangart auf den Lofoten.

Ebenfalls angepasst die Strecke von Laerdal nach Bergen. Wir entscheiden uns gegen den Laerdalstunnel und somit gegen den mit 24,51 Km längsten Strassentunnel der Welt.


Muss nicht sein finden wir, nehmen in Kauf, das sich auch diese Strecke um ettliche, dafür umso interessante Kilometer verlängert.

Der Rest wird für Gut befunden und bleibt wie er ist.

"shit happens oder das Ding mit dem Ding". Wieso dieser Titel?

Bereits auf der Tour in den Vogesen hat sich angedeutet, was nun zur Gewissheit wird. Der kleine Prinz von Corinne leidet an Inkontinenz.
Der rechte Sturzbügel zeigt Spuren eines dunklen irgendwas. 
Nicht erklärbar.
Feucht zwar, schwarz auch. 
Aber kein Öl.
Abwischen und im Auge behalten.

Im Graubünden, Wochen später, wieder schwarze Spuren am Sturzbügel.
Stellenweise auch an Corinnes Stiefeln.
Was ist es und woher kommt es?
Da der Duke eh zum Onkel Doktor muss zwecks neuen Eisen auf die Hufe, kann Toni von Gaberthuel Moto Racing ein klärendes Auge darauf werfen.

Er wirft und bestätigt was ich längst befürchte,
"ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, Karl-Otto"
"ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, ein Loch!"

Der Eimer in diesem Fall der Kühler, das Loch eben ein Loch.
Der Auftrag klar.
"verstopf es, oh Henry, oh Henry, oh Henry"
"verstop es, oh Henry, oh Henry - machs dicht!"


Henry ist in unserem Fall Toni Gaberthuel.
Wie das Loch in den Eimer... ähhh Kühler kommt, keine Ahnung, es ist einfach da.

Es bleiben noch 12 Tage. Wir behalten die Nerven.
Beginnen mit bereit legen der Dinge die unbedingt mit sollen auf die Tour.

Ich weiss jetzt schon, einmal mehr, das ich dankbar bin, die mittlerweile zahlreichen Taschen von Kriega und Enduristan in den unterschiedlichsten Grössen zu besitzen. Von ganz klein bis sehr gross.
Danke Marc von MMD Adventures, Du hast für jede unserer Fragen zum Thema Gepäck und Ausrüstung eine passende Lösung.
Egal ob wir nun 700 oder 7000 Kilometer unterwegs sind.

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