Ferien im Hausboot auf der Saone in Frankreich

Samstag 13.06.2015, der 1.Tag


Anreise nach Scey sur Sâone und Übernahme der Linssen 34.9 Gran Sturdy AC

Ausnahmsweise sind wir für einmal nicht mit den Motorrädern, sondern mit einem Hausboot unterwegs.
Via Biel sind wir unterwegs nach Frankreich. Nach Scey sur Saone, der Basis von Locaboat wo wir unser Schiff, eine Linssen Gran Sturdy 39.4, übernehmen.



Wars anfänglich bewölkt und angenehm, kommen wir beim beladen und einräumen ziemlich ins schwitzen.

Zu viele Kleider und zu wenig Stauraum. Ich hab mal wieder viel zu viel eingepackt. 
Wir bekommen eine Einweisung zur Technik und zu "was wäre wenn".
Da wir bereits alte Hasen sind, was Bootsferien betrifft, ist die Checkliste schnell durch. 
Kaffee Maschine in Betrieb nehmen, Bier in den Külschrank und Leinen los, wir starten. 

Gleich zu Beginn die erste Schleuse und der Tunnel von Saint Aubin..... es wird eng.



mit Bug- und Heckstrahruder ist das manövrieren ein Kinderspiel


Tunnel von Saint Aubin

Alles easy, ein wenig angespannt dennoch, aber easy.
"vore ine, hende use"


Es gibt viel zu sehen. Die Strecke abwechslungsreich und unterhaltsam.
"häsch gseh det?"


Corinne amtet als Schiffs Papparazzi.
Gut so, ich konzentriere mich aufs fahren.

Wir passieren um halb sieben die Schleuse Nr. 10 in Soing. Bereits liegen 3 Stunden Fahrt und 5 Schleusen hinter uns.

Für heute reichts. Wir biegen links in den Seitenarm ab, fahren bis Soing-Cubry-Charentenay und legen dort am Steg an.
Strom Anschluss, Wasser, alles vorhanden.

Wir haben Hunger. Meine Mutter kümmert sich ums kochen.
Spaghetti und Ghackets..... super!


Dazu ein feines Glas Wein, natürlich, das Bier ist noch nicht kalt genug.



Anlegestelle Soing-Cubry-Charentenay

Sonntag 14.06.2015 2. Tag


Das Abenteuer geht weiter


Es ist acht Uhr. Die Nacht war gewöhnungsbedürftig. Alles ist ein paar Nummern kleiner als zuhause. Auch das Bett.
Ich bin auf der Suche nach Brot, werde fündig in einem kleinen Laden.
Die Suche ist einfach, gehe einfach in die Richtung aus der Leute mit Baguettes unter dem Arm kommen.
"troix Baguettes s'il vous plait. Merci, bon journey aurevoir".

Wir essen auf dem Sonnendeck der Linssen. Das Schiff ist noch kein Jahr alt, bieten allen Luxus den man sich wünscht.
Da haben wir auf dem Canal du Midi schon anderes erlebt.

Halb elf Uhr, Leinen los. wir starten in den ersten vollen Tag auf der Saone. Gestern war ja nur ein warm laufen für mich und meine zwei Matrosen.
Diese machen bisher einen tadellosen Eindruck.



Der Morgen ist wunderbar. Das Wetter könnte besser nicht sein. Aber, der Wetterbericht verspricht Regen, vielleicht auch Gewitter.

Noch ist davon nichts zu sehen.
Ihn störts eh nicht


Achtung Schleuse. Alle Fenster seitlich schliessen, sonst gibts Wasserbetten.


Zum zweiten Mal durchfahren wir einen Tunnel.
Diesmal den "Tunnel de Savoyeux", immerhin 640 Meter lang.



Tunnel de Savoyeux

Wir kommen gut voran, passieren Schleuse um Schleuse und sind gegen 15:00 Uhr in Gray sur Saone.
Überlegen kurz ob wir hier anlegen und über Nacht bleiben wollen.
Der Hafen gefällt uns nicht besonders.



Schleuse bei Gray

Weiter gehts, Richtung Mantoche.








Capitain Blaubär hat alles im Griff.
Mantoche ist dafür ein Griff ins Klo. Gefällt uns zwar, hat aber keinen Platz für unsere Yacht.
Yacht ist absolut zutreffend für unsere Linssen. Kein Vergleich zu den plumpen Dingern die uns so begegnen.

Um 18:15 passieren wir die letzte Schleuse des heutigen Tages. Die von Heuilley. Um 19:00 Uhr ist Schicht, die Schleusen geschlossen.

Zwischenzeitlich hat es begonnen zu regnen. Uns doch egal, bei schön kann jeder.

Wenn schon dann richtig, wir lassen auch Pontailler sur Saone und den dortigen Hafen von "Societe de location de Canalous" links, bzw. rechts liegen und steuern "Lamarche sur Saone" an.

Alle Liegeplätze, also zwei, sind breits besetzt. Aber der Besitzer einer Motorjacht macht uns Zeichen.
Wir dürfen Längseits festmachen.
Wir legen uns Steuerboard oder Backboard, was auch immer, neben seine Yacht.
Er sieht erst als wir schon neben ihm festgemacht haben das wir keine "Private" sondern ein Mietboot fahren.
Hätte er uns auch sonst Zeichen gegeben?
Das anlegen hat 1A geklappt.

Sehr nette Leute, pensioniert, aus La Chaux de Fonds. Ein kleiner Schwatz, woher, wohin, wie lange?
Ich verspreche für den nächsten Morgen Brot, sollte ich denn einen Bäcker, einen Laden oder sonst etwas was frisches Brot verkauft und geöffnet hat finden.

Die Küche präsentiert heissen Schinken. Wunderbar.
Der erste Gang wird auf Deck serviert. Der Zweite dann im Salon. 
Der Regen wird stärker.


Anlegestelle bei Lamarche

Montag, 15.06.2015, 3. Tag


von Lamarche nach Auxonne und immer weiter Richtung Dole

Wir sind morgens zeitig weg in Lamarche. Sind unterwegs nach Auxonne.
Ich fahre, die andern sind unter Deck am zmörgele.
Mir fällt auf das der Bordcomputer der Linssen streikt.
Bug- und Heckstrahlruder ebenfalls.
Eine Sicherung defekt, ein versteckter Schalter?
Wir suchen und finden. Tatsächlich, der Hauptschalter. Direkt unter der Sitzgruppe. Irgendwer muss da wohl mit den Füssen dran gekommen sein.
Alles wieder in Ordnung

Wir erreichen Auxonne gegen elf Uhr.
Im Hafen gibt es Wasser und Strom. Wir laden unsere Batterien. An den Handys, die vom Schiff sind voll. Füllen Wasser auf, obwohl zwischenzeitlich auch von oben genügend vorhanden ist.


Hafen H2o in Auxonne

Es wird eingekauft, reichlich, von allem etwas, ausser Bier.
14 Uhr, wir legen ab.


Wir sind zügig unterwegs, im vollschiff. Zeitweise giesst es wie aus Kübeln. So müssen wir uns auf jedenfall keine Sorgen machen, irgendwo auf Grund zu laufen.

Beinahe verpasse ich die Abzweigung in den Rhone Rhein Kanal vor St. Symphorien sur Saone.
Schwimmwesten sind angesagt. Diese sind in der ersten Schleuse Pflicht.
Bald wird uns klar weshalb.


Schleuse von St Symphorien

Der Schleusenwärter füllt die Schleusenkammer in Rekordzeit.

Der Kanal ist verglichen mit der breiten Saone schmal, teilweise sehr schmal.
Aber auch sehr schön. Es gibt viele "jööhs" und "ohs"

Kurz vor Abergement la Ronce sehe ich eine kleine Anlegestelle. Vielleicht sollte man in Anbetracht der vorgerückten Stunde anlegen?
Vielleicht wäre die Entscheidung, hätte man(n) auf der Karte eine Seite weitergeblättert, anders ausgefallen.
Wir fahren weiter, weiter ins Sperrgebiet der "Usine Solway".
Anhalten verboten. 
Als ob hier jemand freiwillig halten wollte.


Usine Solvay

Noch eine Schleuse und wir sind durch. Links nach der Schleuse ein Anleger.
Nä-ä.... anlegen verboten.... also weiter.
18:40 wir stehen vor der nächsten Schleuse..... wegen zu geschlossen.

Wir drehen und suchen uns einen Anlegeplatz, mitten im nirgendwo zwischen den zwei Schleusen.
Corinne springt von Board an die Böschung. Schlägt mit dem Hammer die langen Eisen ins Erdreich.
Obs hällt?
Wir werdens merken, sollten wir morgen an einer anderen Stelle als der eben gewählten aufwachen.

Wir sind ziemlich geschafft. Im Gegensatz zur Saone sind die Schleusen anspruchsvoller, folgen sich dichter aufeinander.
Eine Flasche Rotwein später sind wir in den Kojen.

Dienstag, 16.06.2015, 4. Tag


Wir sind unterwegs auf dem Rhone Rhein Kanal..

Wir verlassen unser Nachtlager im nirgendwo und sind unterwegs nach Dole.
Mangels Ortschaft mit Bäckerei oder sonst etwas wird das Frühstück verschoben.


letzte Schleuse kurz vor dem Hafen von Dole

Wir erreichen gegen zehn Uhr Dole. Gehen auf Futtersuche. Erfolgreich.
Das Frühstück kann nun nachgeholt werden.

Anschliessend ein kleiner Stadtbummel. Dole ist hübsch.






Ein hübsches Schiff unsere "Corton".

Weiter geht die Reise..... verdammt anstrengend, aber irgendwer muss den Job ja machen.





Gegen 18:00 erreichen wir Ranchot. Entschliessen uns hier zu übernachten. Das festmachen gestaltet sich schwieriger als erwartet. Hinter uns ein Australier mit einem riesen Kahn.
Er setzt ein wenig zurück..... 1:0 für Australien.... minus ein Hecklicht an der Linssen.

Die Küche schlägt als Nachtessen Kartoffelsalat vor. Ich rebelliere. Es gibt Steak und Bratkartoffeln.
Zum Dessert "Merännge" aus Dole.





Es ist noch hell wie wir ins Bett gehen.

Mittwoch 17.06.2015, 5. Tag


Ranchot bis Becancon, der Spass hört hoffentlich nie auf

Tagwache ist früh in Ranchot. Es ist acht Uhr und ich auf der Suche nach einem Bäcker.
Ich habe Glück.
"troi Baguette eeee gattre Kroisont sil vou plait"
Der Bäcker versteht und acht Euro wechseln den Besitzer.
gefrühstückt wird "on route".


gleich neben dem Brunnen gibt es frische Baguette


Bloss nicht vom Kurs abkommen !




...und schon wieder eine Schleuse. Alles Routine. Jeder weiss was zu tun ist.





Falsch abbiegen wäre fatal.




Noch eine kurze Tunneldurchfahrt. Wir sind schon beinahe am Ziel.


Besancon


Duschen, umziehen, Landgang


"mach emol, mer händ Hunger"


Es ist halb elf, Hunger gestillt, müde.

Donnerstag, 18.06.2015, 6. Tag


Besancon, tanken und zurück Richtung Dole

Wir nehmens gemütlich im Hafen St.Paul von Besancon. Machen uns auf die Suche nach Gas für die Küche, Flasche leer.


Der Angestellte vom Hafen meint wir würden im Casino, eine Ladenkette, fündig. Es sei nicht mal weit vom Hafen.
Die haben auch Gas, aber nicht was wir brauchen. Dafür haben sie Bier. Der Engpass ist überwunden.
Zurück im Hafen, auf das Gas angesprochen dämmert den Angestellten, dass es sich bei unserem um eines ihrer Schiffe handelt und zaubert wie aus dem nichts eine Gasflasche hervor. "se gratuit".

Nochmals gehen Corinne und ich in die Altstadt von Becancon. "chli schneugge und es Kafi".




eine Schleuse ohne Motor

Wir verabreden uns mit Max an einer anderen Anlegestelle. Wir brauchen Diesel.
Zuerst ist aber noch die historische Schleuse von St.Paul zu überwinden.

Kurbeln ist angesagt.


Ich bin froh bin ich Steuermann, muss auf dem Schiff bleiben während Corinne kurbelt.

Max füllt auf, 100 Liter später, der Tank voll. 



Wir haben uns vor Abfahrt für die Pauschale entschieden.
So müssen wir nichts bezahlen


Wir sind unterwegs zurück nach Dole.
Das Wetter zunächst besser als der Wetterbericht vorsieht.




Im Ritmus der Schleusen und des Schiffer Lebens eins, geniessen wir unsere Reise.




Für einmal mehr Bilder statt Worte.






Lamarche


Leider verschlechtert sich das Wetter zusehends. Bis Ranchot werden wirs heute nicht mehr schaffen.
Vielleicht noch zwei, besten Falls noch drei Schleusen. Wenn alles passt.
Es beginnt zu regnen.
Zehn nach sechs, in zwanzig Minuten schalten die Schleusen auf rot.
Wir melden uns mittels Fernbedienung an der Schleuse an. Die Tore öffnen sich, die Ampel zeigt grün, wir könnten einfahren. Hier wäre ein günstiger Anlegeplatz, die Böschung lädt förmlich dazu ein.
Die Ampel zeigt nun rot, ein Klingelsignal sagt stop, die Schleuse schliesst.
Wir legen an.

Vor der Schleuse bergwärts ein anderes Schiff. Die Tore auf unserer Seite sind immer noch geöffnet.
Signal auf Rot, Klingelton. Nicht einfahren. Aber solange niemand in die Schleuse fährt und den Schleusvorgang auslöst schliessen sich auch die Tore nicht.

Sollen wir doch?
Wir entscheiden auf nein, wir sollen nicht. 
Das andere Schiff dreht Kreise vor den unteren Schleusentoren.
Irgendwie haben wirs wohl beide zusammen geschafft, das die Schleuse im roten dreht und wild klingelt.

Wir sitzen beim Nachtessen, die Schleuse klingelt als gäbe es kein Morgen.
Wir überlegen schon ob uns das klingeln den Schlaf rauben könnte, wir ein Stück zurück fahren sollen.
Das Klingeln hört auf.

Freitag, 19.06.2015, 7. Tag


Von Routelle nach Dole bei schönstem Wetter.

Wir haben gut geschlafen. Es ist kühl aber klar. Die Sonne gewinnt und bald wirds wärmer.
Die Schleuse von Routelle, welche gestern noch gezickt hat, verrichtet brav wofür sie gebaut wurde.



In Ranchot legen wir kurz an, kaufen frisches Brot und geniessen das Frühstück an der Sonne.



Corinne fährt und ich mache was ich am besten kann.
Nichts.


Die letzte Schleuse und wir erreichen Dole




Wir legen an. Hier gibt es Wasser und Strom.


Im Hafen von Dole. Strom, Wasser für 12 Euro pro Nacht

Wir fallen auf. Werden von allen Seiten auf unsere Linssen angesprochen.
Immer mehr wird uns bewusst das wir ein ganz besonderes Schiff fahren. Egal ob Holländer, Deutsche, Australier. Wo wir hinkommen werden wir auf unser Schiff angesprochen.
Ja, es werden sogar Fotos gemacht.
Viele sind baff erstaunt das es jemanden gibt, der eine Linssen vermietet.

Wir erkunden Dole.






Hunger, Essen, Schlafen. Ich glaube wir haben die Schlafkrankheit. es ist zehn Uhr und wir sind in den Kojen.

Samstag 20.06.2015, 8. Tag


Von Dole am Canal du Rhone au Rhin nach St. Marie de Losne an der Sâone

Gemütliches Frühstück an Deck. Zwar scheint die Sonne, aber es ist merklich kühler.
Schafe werden zu Pullovern verarbeitet.


Noch schnell den Wassertank füllen, Strom abhängen, los gehts. Wir verlassen Dole Richtung der Saone.



Wir sehen Fischer, Reiher, Fische. Aber nie zwei davon gleichzeitig.


Erneut passieren wir das Gebiet der Solvay. Kein schöner Ort. Schnell weg.
Heute gibt es mehr Verkehr auf dem Kanal. Sonderbare Fahrmanöver sind zu bestaunen. Ein rrruuummmss links, zwei auf der rechten Seite und er ist aus der Schleuse. Der Fahrstil erinnert einem an Autoscooter.


Champmillet

Der Kanal wird wieder schmaler, unübersichtlicher. Auch hier, es gibt viel zu sehen.


Einige Schleusen sind dekoriert und herausgeputzt, bei anderen ist das Schleusenwärterhäusschen verwaist.



Wir nähern uns Moulin d'Amont und der Schleuse von Laperriere. Müssen warten und warten und.......
Anscheinend hat einer der bergwärts fahrenden Schiffer etwas länger beim erklären der Fernbedienung.

Wir sind durch, sind wieder auf der Saone. Noch Flussabwärts. Wir wollen nach St-Jean de Losne.
Es ist Festtag "Fete du Batteliere".
Und es wird gekämpft. Auf dem Wasser um Ruhm und Ehre. Am Ufer um Wurst und Brot.


Fete des bateliers



Wir sind im Hafen von H2o. Milimeterlen zwischen teuren Yachten und halb abgesoffenen Kähnen vorbei an einen freien Liegeplatz. Rückwärts. Mit den beiden Strahlrudern ein Kinderspiel.


Hafen H2o von St. Jean de Losne

Das Wetter hat gehalten. Jetz kanns von mir aus kommen.
Es wird gekocht was das Zeug hält.



Ein weiterer wunderbarer Tag auf der Linssen geht vorbei.
Es wird "Tschau Sepp" gespielt. "achti usseloh, nüni chehrt, sebni zwöi ufnäh"
Wenn sich zwei verstehen, hat der dritte viele Karten in der Hand.


Sonntag 21.06.2015, 9. Tag


St. Jean de Losne bis Gray, oder Sonntags geschlossen

Wir starten zeitig am Morgen in St. Jean de Losne. Die Saone hoch, wieder vorbei am Ausgang des Rhone au Rhin Kanal. Die Saone ist hier breit, ein richtiger Fluss.
Liefern uns ein Überholmanöver mit einem deutlich grösseren Schiff. Wir sind schneller. Die Linssen läuft fast 6 Knoten.


Geschafft, vorbei.


Es ist Sonntag. Es wird gefischt was das Zeug hält. Wir nehmen Rücksicht und verlangsamen. Wollen nicht unnötig viel Wellen verursachen.


Vielleicht auch besser so. Nicht das wir am Ende noch mit Würmern beworfen werden.

Für einmal keine Schleusen bis kurz vor Auxonne bei Kilometer 230.
Es werden Beine in die Sonne gestreckt, Kafi gekocht.


Nach Auxonne, "lueg det, es halb versunknigs Schiff".
Das Schiff hat Federn und Kopf.


Uns begenen unterwegs viele Tiere.



Eines der Tiere meint beim verlassen einer Schleuse, wir seien zu schnell unterwegs und macht uns Zeichen, 6 Knoten.


Der Bordcomputer der Linssen zeigt 5,8 Knoten.

In Mantoche überlegen wir kurz ob wir hier nächtigen sollen. Der Liegeplatz lädt förmlich dazu ein.
Die Karte verspricht Wasser, Strom und Einkaufsmöglichkeiten.
Der Anleger ist sehr hübsch. Wir fahren dennoch weiter bis Gray.
Finden beim Campingplatz einen Anlegeplatz mit Wasser und Stromanschluss.
Weit weniger hübsch als der in Mantoche.

Gray ist eine Entäuschung. Sonntag wegen zu geschlossen. Alles.


Gray

Kein Mensch zu sehen. Doch, einer. Wo der wohl hin will?
Ah, da, ein kleiner Pizza Kurier hat geöffnet.
Die Pizza gross, der Preis klein.


Pizzas in Frankreich sind eher als Käsekuchen italienische Art zu verstehen.
Wer geht schon nach Frankreich wegen Pizza..... aber eben, Sonntag wegen zu geschlossen.

Wir "daggeln" zurück aufs Schiff, geniessen einen tollen Sonnenuntergang. Der Wein ist französisch und wunderbar. Wenigstens in dem Punkt müssen wir nicht auf Chianti und Co ausweichen, geniessen einheimisches Schaffen.


Anlegestelle beim Campingplatz. Strom Wasser für 12 Euro

Montag 22.06.2015, 10. Tag


Gray bis Port sur Sâone, oder das Lastwagen Rennen durch Port

Noch kurz drei Kafi aus der Kafimaschine bevor wir den Stromanschluss kappen.
Lassen das Frühstück aus. 
Die erste Schleuse lässt nicht lange auf sich warten. Wir überlegen die wievielte das wohl war.
Ich tippe auf gefühlt 50. Es könnten aber auch deutlich mehr oder weniger sein.


Gegenverkehr in der Schleuse. Was da wohl entgegen kommt?
Es sieht anfänglich wesentlich "dicker" aus als es dann in wirklichkeit ist.



Brücken, Kirchen und Viecher aller Art, auch solche die Stechen und Juckreiz auslösen, begenen uns und sorgen für Abwechslung.


An einer Schleuse wird Wein und Honig gekauft. Während der Wein wegen seinem zugedachten Verwendungszweck sofort geöffnet und in Gläser abgefüllt wird, wandert der Honig erstmal in die Küche.
Irgendwo stand "rasch konsumieren".
Ich meinte es sei auf der Weinflasche gewesen. Andere Crew Mitglieder meinen ich hätte mich da "verlesen".

Die Tunnel Durchfahrt verläuft trotzdem ohne spezielle Vorkomnisse, wird jedoch trotzdem fotografisch dokumentiert.


Wir sind inzwischen auf der "la petite Saone" unterwegs. Fahren vorbei an unserem Heimathafen in "Scey sur Saone", der Basis von Locaboat welche uns dieses tolle Schiff vermietet hat.

Noch sind unsere Ferien glücklicherweise noch nicht vorbei. Weiter gehts den Fluss hinauf bis Port sur Saone.
Den Hafen nutzen wir nicht. Legen uns zwischen ebenso tolle Yachten wie die Linssen eine ist.

Wir haben Besuch. Enten, Enten und nochmals Enten. An diesem Tag werden über 200 Bilder mit Enten auf dem Speicherchip der Sony landen.
Stellvertretend einige davon.




Wir machen uns auf die Suche nach Einkaufsmöglichkeiten, Bars, Restaurants. Port sur Saone hat auf den ersten Blick nichts davon.
Port sur Saone hat dafür Lastwagen. Viele Lastwagen. Wir zählen nicht, sind aber sicher es sind dutzende während der kurzen Zeit in der wir ein Bierchen zischen.
Die Lastwagen sind gross und schnell.


Port sur Sône

Es ist nicht so das sich Port sur Saone nicht bemüht. Der Anleger ist hübsch. 
Aber jeder Versuch, sich etwas heraus zu putzen wird wohl durch die LKW Armada im Keim erstickt.


Wir finden eine Laden. Ausgangs Dorf. 
Corinne dreht ein par Runden durche die Gemüse Abteilung während ich mich der Getränke Abteilung widme.
Die zurück zu legende Wegstrecke, Laden bis Schiff, beschränkt die Auswahl auf die dringend nötigsten Dinge. Bier, Wein, WC Papier. Corinne setzt andere Prioritäten. 
Zum Glück 
Es gibt Piccata und Spaghetti.
Und noch mehr Bilder von Enten.


Dienstag 23.06.2015, 11. Tag


Geburtstag an Board der Linssen, oder die Kammer des Schreckens

Die Nacht war stürmisch. Entsprechend sieht die Corton aus. Mit Besen und Eimer wird den Spuren der Nacht zu Leibe gerückt.
Die Enten sind weg.

Auch am Himmel wurde aufgeräumt. Einzelne Wolkenfetzen, sonst schön. Aber sehr kühl.



Die Schleuse Nummer 1, Ormoy, hats in sich. Turbulenzen lassen das Schiff schaukeln. 
Danach wirds wieder ruhiger. Alles geht seinen, inzwischen gewohnten Gang.
Es könnte noch lange so weiter gehen.


Die Bilder ähneln sich und sind doch nie Gleich. Die gemächliche Fahrt bietet Zeit, Zeit alles ausgiebig zu betrachten.
Und doch zieht die Welt genügend schnell an uns vorbei, das uns niemals langweilig wird.
Wie gesagt, es könnte ewig so weiter gehen.

Unterwegs begegnen wir Menschen die sich für ein solches Leben entschieden haben.
Mit grossen, teilweise auch kleinsten Schiffen unterwegs sind. Pensionierte, Aussteiger, oder solche wie wir, die einfach den Urlaub geniessen.






Wir erreichen Corre, biegen kurz vor der Schleuse Nr. 46 und dem Beginn des Canal des Vosges links ab in den Hafen.
Der Hafen wird von einem Schweizer Ehepaar geführt. Dusche, Wasser, Strom, WiFi. Alles da was nötig ist.

Corre selber wirkt seltsam ausgestorben auf uns. Das Hafen Restaurant hat leider geschlossen.
So suchen wir den Intermarche, finden ihn nach kurzem Fussmarsch.

Corinne hat das Fotografieren entdeckt. 
Vielleicht auch weil bei dieser Form von Ferien Zeit da ist. Zeit um sich mit Dingen zu beschäftigen für die man sonst nie genügend Zeit hat. 
Zeit Dinge zu entdecken, die sonst im verborgenen bleiben. Dinge an denen man sonst achtlos vorbei geht.


Ich habe Geburtstag. Werde reich beschenkt.


Vielen Dank Zaubermaus. Ich liebe Dich.





Mittwoch 24.06.2015, 12. Tag


Corre bis Fouchecourt


So langsam hält die Gewissheit Einzug das auch diese Ferien, wie alle anderen zuvor, bald zu Ende sein werden. Noch aber liegen 3 ganze Tage vor uns. Diese gilt es mit Leben zu füllen.
Corinne geht mit dem Fotoapparat auf die Pirsch.





Immer wieder begegnen uns "badende" Kühe. Sie scheinen ihr Leben an der Saone mindestens so zu  geniessen wie wir unseres auf der Saone.


Corinne entdeckt einen blinden Passagier auf der Linssen. Auch dieser Moment wird bestaunt und festgehalten.



Wir haben keine Eile, verlassen den Hafen von Corre erst gegen elf Uhr. Fouchécourt, Flussabwärts, ist unser Ziel für den heutigen Tag.
Noch einmal durch die "Kammer des Schreckens". Heute ist die Schleuse mit der Nummer 1 ein eher ruhiges Gewässer. Keine Ahnung wieso wir am Dienstag so Probleme mit ihr hatten.

Vielleicht liegts daran das heute eine Art Schleusenwärter anwesend ist, der alles genauestens beobachtet


So langsam glaube ich ausser Unterwasseraufnahmen gibt es keine Stelle der Linssen die nicht irgendwann auf einem Foto auftaucht.
Ich bin aber auch übermassen begeistert von dem Schiff. 


Wir erreichen nach einer für unsere Verhältnisse kurzen Fahrzeit den Hafen "Le Petit Port de Fouchécourt". Werden erst von Chocolat, kurz darauf von Roger begrüsst.
Ersterer verliert nach kurzer Zeit das Interesse an unserem Anlegemanöver. Der zweite ist der Hafenmeister, Roscheeee, längeres graues Haar, eine gelbe Brille und ein Dialekt zum fürchten.
Uns kommt spontan der Film "bienvenue chez les ch'tis" in den Sinn.
Darauf angesprochen verschlimmert sich Roscheeees Dialekt noch mehr. Er nickt und erklärt das er genau aus dieser Gegend stamme in welcher der Film handelt.



Roger kann man irgendwie nicht beschreiben, Roger muss man erleben.
Wir tun dies in seinem Restaurant bei kühlem Bier und Schatten. Die Sonne brennt.




Chocolat, deutlich ruhiger als sein quirliger Chef, tut dies unter dem Tisch.


Wir beschliessen spontan, hier zu essen. Müssen aber noch warten bis nach 19:00 Uhr.
Roger ist Hafenmeister, Koch, Serviceangestellter, Reinigungskraft und was weiss ich nicht noch alles. Somit ist klar, solange die Schleusen in Betrieb sind kann Roger nicht in die Küche.
Kein Problem, wir haben Zeit, einen netten Berner und kühles Bier.


Der Berner erzählt uns, dass er jetzt die 25. Fahrt mit einem Hausboot unternehme. Die eine oder andere Anekdote aus dem Hausboot Leben wird zum besten gegeben. Bei uns ist es ja auch schon die 5. Fahrt.



Von allen Häfen die wir jetzt in diesen Ferien entdeckt haben gefällt uns dieser von Roger am besten.
Wir werden wohl morgen noch einen Tag hier bleiben, so denken wir.

Roger erklärt die Menue Abfolge. Man hat die Wahl zwischen Filet Mignion "est le proc, pa des Chocolat", was uns natürlich beruhigt, Entrecote oder etwas fischiges.
Da ich Fisch nicht mag gibts ein Entrecote. Im voraus einen herrlichen Salat.
Das Dessert ist ein Apfelkuchen. Unglaublich. Ich verlange Nachschlag.

Wir geben bei Roger eine Brotbestellung für den morgigen Tag auf und machen uns zufrieden zu unserem schwimmenden Zuhause.


Donnerstag 25.06.2015, 13. Tag


Petit Port Fouchecourt nach Port sur Saone


Neun Uhr, draussen geht was. Spontan habe ich Chocolat im Verdacht, welcher das von Roger gebrachte Brot erwischt hat.
Aber es sind unsere Nachbarn welche ablegen. Da wir ja heute noch den ganzen Tag hierbleiben wollen, drehe ich mich nochmal in der Koje.
Aber Chocolat und das Brot gehen mir jetzt nicht mehr aus dem Kopf.

Alles gut. Roger hat noch nicht geliefert. Das Brot kommt ersten in einer halben Stunde.
Läden? In Fouchecourt? Roger lacht. Nein, Läden gibt es keine in Fouchecourt.
Wir lassen uns das Frühstück auf dem Deck der Linssen schmecken.
Lernen vis a vis ein Ehepaar aus Basel kennen. Sie sind mit dem eigenen Schiff hier stationiert.
Es stehe Arbeit an meint der Herr aus Basel. Sie renovieren ihr Schiff. Erst mit Schleifpapier von Hand, bald aber mit einem Elektrischen Winkelschleiffer.

Wir ändern unsere Pläne, wollen unter diesen Umständen nicht länger hier bleiben.
Ein kurzer Blick in die Gewässerkarte, Leinen los und wir sind weg.
Schade, wir wären gerne noch geblieben.

Nun peilen wir Port sur Saone an. Das Städtchen ist zwar nichts überwältigendes. Die Anlegestelle hat uns aber gefallen.


Die Fahrt ist gewohnt kurzweilig. Wie jeden Tag gibt es viel zu sehen





Wir erreichen Port sur Saone. Fahren vorbei an der Anlegestelle von Anfangs Woche.


Da wir doch eine Längere Zeit hier bleiben möchten, wollen wir von den Annehmlichkeiten wie Strom und Frischwasser profitieren und steuern den Hafen von Port sur Saone an. Eigentlich ein Hafen von Nicols, einem Hausbootvermieter, aber wir haben Platz.

Die Sonne brennt vom Himmel. Es ist heiss, sehr heiss.
Es werden Füsse gebadet....


... Glace geschlekt


Jeder noch so kleine Schattenplatz wird genutzt. Der Hafen ist zwar nicht ganz so schön wie der von Roger, aber es passt.
Es ist heiss... ob der Basler wohl immer noch am schleiffen ist?
Vielleicht hätten wir warten sollen. Vielleicht hätte die Sonne für Ruhe gesorgt. Wir wissens nicht. Sind zufrieden und geniessen den tollen Tag.

Später schnappt sich Corinne das Fahrrad welches zuvor zwei Wochen unbenutzt auf dem Deck der Linssen lag. Unsere Vorräte werden ergänzt. Wohl zum letzten Mal in diesen Ferien.


Es wird kühler. Zeit für die gekauften Meringues




Der Abend ist angenehm kühl. Wir sitzen noch lange auf dem Deck, höhlen Flaschen und beobachten die eintreffenden Nicols Schiffe. Auch für viele deren Kunden gehen die Ferien zu Ende.

Freitag 26.06.2015, 13. Tag

Port sur Saone nach Scey sur Saone



Frühstück im Hafen von Port sur Saone. Auf einem Nicols herrscht bereits emsiges Treiben. Eine Grossfamilie aus Kalifornien bringt ihr Schiff auf Hochglanz, packt Koffern und schleppt Gepäckt zu einem Mietwagen. Sie hätte noch das eine oder andere über, welches sie sonst wegwerfen müsse... ob wir wollen. Wir tauschen mit Schweizer Schokolade, die Kinder Strahlen.

Das Frühstück verräumt, das Geschirr abgewaschen, starten wir in Richtung Scey sur Saone, dem Ausgangspunkt unserer Reise und dem Heimathafen der Linssen.

Irgendwann ist sie da, die letzte Schleuse. Zum letzten Mal den Drehstab in der Mitte des Flusses anvisieren, Fahrt verlangsamen und auf die Bestätigung des Lichtsignals warten.



Ein letztes Mal geben die Schleusentore die Einfahrt frei


Wehmut kommt auf beim betätigen der Schleusenstange welche den Vorgang startet.


Wie fast immer, so sind wir auch diesmal alleine in der Schleuse. Etwas was wir vom Canal du Midi so nicht kennen. 

Und dann sehen wir ihn. Am letzten Tag sehen wir doch tatsächlich einen erfolgreichen Fischer. Er hat einen Wels erwischt.


Entsprechend stolz präsentiert er seine Beute.

Wir biegen rechts ab und fahren Richtung Scey sur Saone auf der Saone.


In Scey sur Saone gibt es einen Anleger eines Club Nautique. Wir werden argwöhnisch beobachtet.
Zuhinterst bevor die Saone über eine Schwelle rauscht wende ich die Linssen. Die Strömung ist nicht zu unterschätzen, für die Linssen aber kein Problem.

Die Anlegestelle ist hübsch, wir sind uns aber im klaren das wir hier höchstens geduldet sind.





Es wird uns eröffnet das wir hier keinesfall über Nacht bleiben dürfen und eigentlich der Steg für Sportboote reserviert sei.
Ich erkläre ihr das wir höchstens noch eine bis zwei Stunden hier bleiben werden und dann weiter fahren.
Das sei ok meint sie.

Wir kriegen einiges geboten. Sportboote werden auf Anhängern ins Wasser gefahren. Anlege Manöver gibt es zu bewerten. Man sieht verschiedene Techniken.
Mir gefällt die Variante "ich zerre an den Seilen bis das Schiff dort steht wo es soll" am besten.
Wozu hat das Ding einen Motor?

Wir machen uns auf den Weg in den heimischen Hafen. Es ist damit zu rechnen das heute noch viele Schiffe zurück kommen. Wir spekulieren auf einen der vordersten Plätze im Hafen.

Noch einmal rückwärts zwischen zwei Schiffe an den Anleger, ein zwei kurze Stösse mit dem Heckstrahler und die Linssen steht wieder da wo wir sie vor zwei Wochen übernommen haben.
Jetzt ist definitiv Zeit für ein wenig Wehmut.

Und leider auch die Zeit um, wie die Kalifornier heute Morgen, mit dem packen zu beginnen.

Nach und nach treffen andere Schiffe ein, werden Koffer geschleppt, Abfall in bereitgestellte Container verbracht.
Die Crew von Locaboat in Scey sur Saone ist sehr nett. Hilft den einen oder anderen Koffer vom Schiff zu bugsieren.

Corinne schiesst die letzten Fotos... der Speicherchip der Sony ist voll. 1091 Aufnahmen.




Der Abend und die Stimmung über dem Wasser ist traumhaft. Wir sind noch lange auf Deck. Lassen die eine oder andere Geschichte dieser Ferien Revue passieren.
Ungewohnt spät, nach Mitternacht verziehen wir uns in die Kojen.

Samstag 27.06.2015, 14. Tag

Tag der Heimreise


Der Tag der Übergabe. Noch ein kurzes Frühstück.
Dann wird alles was am Vorabend gepackt wurde ins Auto verfrachtet.
Wir haben aufgrund von Erlebnissen auf den Canal du Midi darauf verzichtet, das Gepäck schon am Vorabend ins Auto zu packen.


Alles von Board und im Auto verstaut. Ich gebe das Schiff zurück. Bei der Übernahme zeigte die Uhr der Linssen 99 Motorstunden. Jetzt sind es 179. Wir haben also gute runde 80 Stunden zurückgelegt.
Da wir uns zu Beginn der Reise für eine Wochenpauschale inkl. Endreinigung entschieden haben verläuft die Rückgabe unaufgeregt.


Wir haben nichts zusätzlich zu bezahlen. Rechnen aber auch nicht nach ob nun wir oder der Vermieter im Vorteil ist. Es passt so und alle sind zufrieden.

Um 10 Uhr sitzen wir im Auto unterwegs zurück in die Schweiz. Wir tun dies wie wir angereist sind abseits der Hauptverkehrsachsen.
Scey sur Saone ist nur etwa 1 1/2 Stunde von der Grenze weg. Wir wollen auch die Heimfahrt geniessen.


Fazit:
Wir hatten zwei super tolle Wochen. Unzählige Schleusen und Flusskilometer liegen hinter uns. Wir haben viel gesehen, nette Leute kennen gelernt.
Unser Schiff die Linssen "Corton" war der Hammer. Noch nie konnten wir ein so tolles Schiff in Empfang nehmen.
Wir hatten keine Pannen unterwegs, wie wir das bei anderen Hausboot Touren schon beinahe gewohnt waren.
Scey erweist sich als toller Ausgangspunkt für 1 und mehrwöchige Touren. Wir hätten diverse Möglichkeiten gehabt, haben uns für die Variante Scey sur Saone bis Besancon und wieder zurück entschieden. Da wir früh genug wieder zurück waren, anschliessend Scey sur Saone bis Corre und wieder zurück.

"Corton", wir kommen wieder.... versprochen.





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