Sonntag, 26. Juni 2016

Wir verlassen Irland

Unsere Abreise aus Irland gleicht schon beinahe einer Flucht. 

Wir wollen die Fähre in Rosslare erreichen. Check In Schluss 08:15. 
nach Rosslare sinds noch gut 75 Kilometer. 
Wir fahren also zeitig, zwanzig nach sechs los. Verlassen Waterford ohne Frühstück und ohne Kaffee quasi durch die Hintertür. Der Haupteingang des Hotels war noch verschlossen. 

Ich brauch mal wieder dringen Sprit für die "Dicke". 
Tankstellen alle noch geschlossen. Bei uns kein Problem. Aber hier hat erst die vierte die wir finden, einen Kartenautomaten. 
Die Fahrt nach Rosslare verläuft ereignislos, von den zahlreichen Schlaglöchern, Spurrillen und Bodenwellen abgesehen. 

In Rosslare stehen zwei Fähren zur Auswahl. 
Stena Line nach Fishguard, Irish Ferries nach Pembroke. 
Wir nehmen die Irish nach Pembroke. 


Die Überfahrt kostet 74 Euro pro Nase und Pferd, dauert ca 4 Stunden. 
Zu sehen gibts schnell mal nichts mehr ausser Wasser und schlafende Fahrgäste. 
Einige scheinen richtige Profis. Liegen unter Decken, mit Kissen am Boden. 

Nach etwa drei Stunden entdecken wir die ersten Ausläufer des United Kingdom,  genauer gesagt, eine Inselgruppe vor Wales. 



Es dauert noch gut eine Stunde bis wir den Hafen erreichen und von Bord können. 
Wir machen uns auf dem direktesten Weg den wir finden können auf die Socken Richtung England. 
England war früher mal Mitglied in der Europäischen Union. 
Mit früher meinte ich gestern. 
51.9 % der Briten wollen raus. Nicht jedoch die Schotten und die Iren. 
Mal sehen was da wird. 

In Swansea zeigt ein Schild auf der Autobahn den Weg zu einer Fährverbindung an, die es eigentlich nicht gibt.... aber das werden wir zuhause in Ruhe googeln. 
Erstmals gibts in einem Starbucks einen Kaffee. 

Kurz nach der Bristol Bridge ein Gewitter. 
Wohl keinen Kilometer von uns entfernt. 
Ein paar erste Tropfen. 
Wir schauen das wir wegkommen. 
Gehen bei Weston super Mare von der Autobahn ab und auf die Suche nach einer Unterkunft. 
Gerade ist Ebbe, heftiger Wind. Sand vom Strand in der Luft. 



Die erste Adresse die wir ansteuern hat ein Zimmer frei. 
Super!

Geduscht und gestriegelt gehts auf Futtersuche. Bei einem "Italiener" werden wir fündig. 
Der Wind hat nachgelassen, wir können sogar draussen auf der Terasse essen.


Wir beobachten die Möven bei ihrem Spiel mit dem Wind und geniessen
den Sonnenuntergang. 





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