Mittwoch, 24. Juni 2015

12. Tag Mittwoch 24.06.2015, Corre bis Fouchecourt

Corre bis Fouchecourt



So langsam hält die Gewissheit Einzug das auch diese Ferien, wie alle anderen zuvor, bald zu Ende sein werden. Noch aber liegen 3 ganze Tage vor uns. Diese gilt es mit Leben zu füllen.
Corinne geht mit dem Fotoapparat auf die Pirsch.





Immer wieder begegnen uns "badende" Kühe. Sie scheinen ihr Leben an der Saone mindestens so zu  geniessen wie wir unseres auf der Saone.


Corinne entdeckt einen blinden Passagier auf der Linssen. Auch dieser Moment wird bestaunt und festgehalten.



Wir haben keine Eile, verlassen den Hafen von Corre erst gegen elf Uhr. Fouchécourt, Flussabwärts, ist unser Ziel für den heutigen Tag.
Noch einmal durch die "Kammer des Schreckens". Heute ist die Schleuse mit der Nummer 1 ein eher ruhiges Gewässer. Keine Ahnung wieso wir am Dienstag so Probleme mit ihr hatten.

Vielleicht liegts daran das heute eine Art Schleusenwärter anwesend ist, der alles genauestens beobachtet


So langsam glaube ich ausser Unterwasseraufnahmen gibt es keine Stelle der Linssen die nicht irgendwann auf einem Foto auftaucht.
Ich bin aber auch übermassen begeistert von dem Schiff. 


Wir erreichen nach einer für unsere Verhältnisse kurzen Fahrzeit den Hafen "Le Petit Port de Fouchécourt". Werden erst von Chocolat, kurz darauf von Roger begrüsst.
Ersterer verliert nach kurzer Zeit das Interesse an unserem Anlegemanöver. Der zweite ist der Hafenmeister, Roscheeee, längeres graues Haar, eine gelbe Brille und ein Dialekt zum fürchten.
Uns kommt spontan der Film "bienvenue chez les ch'tis" in den Sinn.
Darauf angesprochen verschlimmert sich Roscheeees Dialekt noch mehr. Er nickt und erklärt das er genau aus dieser Gegend stamme in welcher der Film handelt.



Roger kann man irgendwie nicht beschreiben, Roger muss man erleben.
Wir tun dies in seinem Restaurant bei kühlem Bier und Schatten. Die Sonne brennt.




Chocolat, deutlich ruhiger als sein quirliger Chef, tut dies unter dem Tisch.


Wir beschliessen spontan, hier zu essen. Müssen aber noch warten bis nach 19:00 Uhr.
Roger ist Hafenmeister, Koch, Serviceangestellter, Reinigungskraft und was weiss ich nicht noch alles. Somit ist klar, solange die Schleusen in Betrieb sind kann Roger nicht in die Küche.
Kein Problem, wir haben Zeit, einen netten Berner und kühles Bier.


Der Berner erzählt uns, dass er jetzt die 25. Fahrt mit einem Hausboot unternehme. Die eine oder andere Anekdote aus dem Hausboot Leben wird zum besten gegeben. Bei uns ist es ja auch schon die 5. Fahrt.



Von allen Häfen die wir jetzt in diesen Ferien entdeckt haben gefällt uns dieser von Roger am besten.
Wir werden wohl morgen noch einen Tag hier bleiben, so denken wir.

Roger erklärt die Menue Abfolge. Man hat die Wahl zwischen Filet Mignion "est le proc, pa des Chocolat", was uns natürlich beruhigt, Entrecote oder etwas fischiges.
Da ich Fisch nicht mag gibts ein Entrecote. Im voraus einen herrlichen Salat.
Das Dessert ist ein Apfelkuchen. Unglaublich. Ich verlange Nachschlag.

Wir geben bei Roger eine Brotbestellung für den morgigen Tag auf und machen uns zufrieden zu unserem schwimmenden Zuhause.

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